Veranstaltung: Sechs Jahrzehnte forschen über Shoah und Antisemitismus

Prof. Dr. Yehuda Bauer ist einer der renommiertesten Forscher über den Holocaust, Genozid und Antisemitismus. 1926 als Martin Bauer in Prag geboren, migrierte er 1939 ins damalige Mandatsgebiet Palästina, war später Mitglied eines Kibbuz und begann daneben seine wissenschaftliche Karriere an der Hebrew University of Jerusalem. Der Gründungsherausgeber der Zeitschrift Holocaust and Genocide Studies leitete das International Centre for Holocaust Studies in Yad Vashem und ist Ehrenvorsitzender der IHRA – International Holocaust Remembrance Alliance. 1998 sprach er bei der Gedenkstunde des Deutschen Bundestags zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, am 27. Januar 2006 vor den Vereinten Nationen.

Yehuda Bauer im Gespräch: Eine Kooperationsveranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung, der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und dem LIT-Verlag.

Datum: Mittwoch, 29. Mai 2019, 18.00 Uhr

Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin, Großer Saal

Anmeldung: presse@centumjudaicum.de / Tel.: 030 880 28 316


Termin: 
29.05.2019 18:00