Stumme Zeugen 1939 – Der deutsche Überfall auf Polen in Bildern und Dokumenten

Vernissage einer Online-Ausstellung am 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen.

Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. In Polen ist dies ein wichtiges historisches Datum und Anlass zum Gedenken und Erinnern. In der deutschen Erinnerungslandschaft ist der 1. September dagegen kein herausgehobener Tag. Was im September und Oktober 1939 in Polen passierte, bleibt im deutschen Diskurs unscheinbar. Welche Informationen und Bilder haben wir über den Beginn des Zweiten Weltkrieges? Welche Fotoalben, Tagebucheinträge und Briefe aus dieser Zeit wurden in den Familien aufbewahrt?

Anlässlich des 80. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen hat die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Public History der Freien Universität Berlin und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam die Öffentlichkeit auf Deutsch und Polnisch aufgerufen, nach Bildern und Dokumenten zu suchen. Das Echo ist groß. Hunderte Bilder und Dokumente wurden gescannt, wissenschaftlich ausgewertet und kommentiert.

Eine Veranstaltung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften und des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam, unterstützt und gefördert von der Stiftung EVZ.

Termin: Sonntag, 1. September 2019, 16.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Zeughauskino im Deutschen Historischen Museum, Unter den Linden 2, Berlin

Nähere Informationen

Anmeldung unter: veranstaltungen@ghwk.de

Termin: 
01.09.2019 16:00 - 18:00