Pressegespräch: Neuer Sammelband zum Thema „Rechtsterrorismus“

Nach Halle: Aktuelle Entwicklungen des Rechtsterrorismus

Vorstellung des neuen Sammelbandes des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) zum Thema „Rechtsterrorismus“.

Mit der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Juni und dem antisemitischen Anschlag in Halle im Oktober gab es 2019 in Deutschland zwei rechtsextreme Terrorakte mit insgesamt drei Todesopfern. Die Wirkung dieser Botschaftstaten geht über die direkt Betroffenen hinaus: Die Angriffe gelten der liberalen Demokratie, den Menschenrechten und dem Rechtsstaatsprinzip.

Im nunmehr sechsten Band der Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ nimmt das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena mit insgesamt 19 Beiträgen die Geschichte und aktuelle Entwicklungen des Rechtsterrorismus in den Blick. Die Beiträge befassen sich mit den historischen Kontinuitäten rechten Terrors in Deutschland, mit der juristischen Aufarbeitung der NSU-Morde und anderen Fällen sowie mit aktuellen Entwicklungen (u.a. Radikalisierung im Internet, „Einzeltäter*innen“, „Reichsbürger*innen“).

Der neue Sammelband wird am 15. Januar vorgestellt.

Mittwoch, 15. Januar 2020, 12.00 Uhr

Ort:  Berlin

Informationen und Anmeldung unter: veranstaltung@idz-jena.de

Termin: 
15.01.2020 12:00