Folgeveranstaltung zum Auftakt der Berliner Staatsanwaltschaft zur Einrichtubng der „Zentralstelle Hasskriminalität“

„Die Staatsanwaltschaft Berlin geht neue Wege in der Bekämpfung der Hasskriminalität“

Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit schaffen eine Motivationslage für das Begehen von Straftaten. Neben der individuellen Gefahrenlage für einzelne Geschädigte, zeigt sich die Gefährlichkeit auch in der kollektiven Einschüchterung von Minderheiten im öffentlichen Raum. Betroffene bedürfen besonderer struktureller Unterstützung. Die Staatsanwaltschaft Berlin setzt die Erfahrungen der Ansprechpersonen LSBTIQ* um und stellt sich bewusst den Herausforderungen, die sich im Rahmen der Strafverfolgung von Hasskriminalität stellen.

Vor Kurzem hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Zentralstelle Hasskriminalität eingerichtet, die am 10. September 2020 an dem Lernort 7xjung von Gesicht Zeigen!“ vorgestellt wurde.

Ziel der neuen Zentralstelle ist, die Verfolgung vorurteilsgeleiteter Straftaten effektiver zu gestalten, den Schutz der Betroffenen zu verbessern, den Zugang zum Recht zu erleichtern, Hemmschwellen abzubauen und das Vertrauen der Zivilgesellschaft in Polizei und Justiz zu stärken.

Am 29. Oktober findet dazu eine Folgeveranstaltung wieder an dem Lernort 7xjung statt.

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 15.30 Uhr

Ort: Lernort 7xJung von Gesicht Zeigen!

Flensburger Straße 3, S-Bahn-Bogen 417, 10557 Berlin

Anmeldung erforderlich unter: StA-Zentralstelle-Hasskriminalitaet@sta.berlin.de

Termin: 
29.10.2020 15:30