Fachtagung | Schöne neue Heimat?

Nationalchauvinistische und völkische Ideologien im Natur- und Umweltschutz und wie man sich dagegen wehren kann.

Viele Menschen verorten Natur- und Umweltschutz im demokratischen Spektrum. Dabei ist rechtes Gedankengut im Naturschutz keineswegs ein neues Phänomen. Eine Tagung am 1. und 2. Juni in Bielefeld  will über historische und aktuelle Verknüpfungen zwischen Rechtsextremismus und Natur- und Umweltschutz informierten. Auf dem Programm der Tagung stehen ein Themenabend zu „Völkischen Siedlern“ und ein Vortrag des Autors Peter Bierl mit dem Titel „Grüne Braune: Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von rechts“. Verschiedene Workshops beschäftigen sich unter anderem mit Natur- und Tierschutz im Nationalsozialismus, rechten Ökosprüchen oder einer methodischen Annäherung an den Begriff der Heimat und seine Verknüpfungen mit dem Heimatschutz.

Die Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN) wurde von den NaturFreunden Deutschlands und der Naturfreundejugend Deutschlands gegründet. FARN untersucht die historischen und aktuellen Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit extrem rechten und völkischen Strömungen und bietet bundesweit Bildungs- und Informationsveranstaltungen zu diesem Themenkomplex an.

Fachtagung: Schöne neue Heimat? Nationalchauvinistische und völkische Ideologien im Natur- und Heimatschutz und wie man sich dagegen wehren kann.

Freitag, 1. Juni, 17.00 Uhr bis Samstag 2. Juni, 17.00 Uhr

Ort: Naturfreundehaus Teutoburg, Detmolder Str. 738, 33699 Bielefeld

Nähere Informationen und Anmeldung

 

Termin: 
01.06.2018 17:00 - 02.06.2018 17:00