Fachtagung: „Antisemitismus – alter Hass in neuen Formen“

Antisemitismus zu bekämpfen, für ein angstfreies Leben von Jüdinnen und Juden Sorge zu tragen, die Erinnerung an die Opfer der Shoah wach zu halten – dies war und ist Verpflich­tung aller Demokratinnen und Demokraten in Deutschland. Vollständig überwunden war Hass gegen Juden nach 1945 nie – er blieb ein bedrückend stabiles Element rechtsextremis­tischer Propaganda, weniger augenfällig hielten sich antisemi­tische Einstellungen in bestimmten Teilen der Bevölkerung. 

Heute sprechen viele Anzeichen für ein Erstarken und eine Ausweitung der Formen und Kontexte des Antisemitismus. Neben dem Rechtsextremismus ist dieser auch im Islamismus vorhanden und in spezifischer Weise in Teilen des Linksextre­mismus. Ein Israel-bezogener Antisemitismus gewinnt an Be­deutung, in vielen Fällen auch als eine Umwegkommunikation, die sich scheinbar gegen das staatliche Handeln Israels richtet, tatsächlich Jüdinnen und Juden pauschal in ein Feindbild fasst. 

Zu der Fachtagung „Antisemitismus – alter Hass in neuen Formen?“ laden die Jüdische Gemeinde Düsseldorf, das Bürgerbündnis „Düsseldorfer Appell“ und das nordrhein-westfälische Innenministerium laden gemeinsam zu der Tagung ein.

Datum: Montag, 23. September 2019, 10.30 bis 16.30 Uhr

Ort: Jüdische Gemeinde Düsseldorf, Paul-Spiegel-Platz 1 (Eingang: Zietenstraße 50), 40476 Düsseldorf

Anmeldungen an: veranstaltungen.verfassungsschutz@im.nrw.de

Termin: 
23.09.2019 10:30 - 16:30