Diskussionsveranstaltung: Professionalisierung rechter Gewalt?

Hooliganismus zwischen Fußball und Aufrüstung durch Kampfsport.

Gewalt in Fußball-Fanszenen hat eine lange Geschichte und spielte in der Entwicklung der Kurven stets eine viel diskutierte Rolle. An Bedeutung gewonnen haben hier in jüngster Zeit extrem rechte Hooligans, die im Vergleich zu ihren Vorgängern über ein deutlich höheres Gewaltpotential verfügen. Ihre Kampfkraft entwickeln sie nicht zuletzt durch intensives und systematisches Training in Extremkampfsportarten, wie den Mixed Martial Arts (MMA). 
Dies stellt sowohl den um Anerkennung ringenden Kampfsport als auch die Gewaltprävention sowie den Fußball und die Fanarbeit vor neue Herausforderungen. Über die Veränderungen in den Fanszenen und die Zusammenhänge des heutigen Hooliganismus mit Kampfsport soll auf der Veranstaltung in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin am 24. September mit namhaften Experten vom Fach diskutiert werden.

Termin: Dienstag, 24. September, 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17 (Haus 1) 10785 Berlin-Tiergarten

Anmeldung

Termin: 
24.09.2019 18:00 - 20:00