Diskussionsveranstaltung: Das Netzwerk der „Identitären“

Sie inszenieren sich als jugendliche, natur- und heimatverbundene Bewegung, die der Ideologie des so genannten Ethnopluralismus folgen. Dieser geht von einer biologisch begründeten Einheitlichkeit einer Volksgemeinschaft aus und strebt deren kulturelle „Reinhaltung“ vor äußeren Einflüssen wie beispielsweise Migration an. Aktuell zählt man in Deutschland nur etwa 500 „Identitäre“, die jedoch durch ihre mediale Selbstdarstellung und ihre starke Vernetzung in rechtsextremen und auch rechtspopulistische Bewegungen eine bedeutende Rolle spielen. Die Publikation „Das Netzwerk der Identitären“ des Publizisten Andreas Speit betrachtet die Bewegung, ihre Geschichte und das aktuelle Wirken aus zahlreichen Perspektiven. Auf der Veranstaltung in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Sachsen-Anhalt am 4. Februar in Köthen stellt der Autor Andreas Speit sein Buch vor, anschließend findet eine Diskussionsrunde statt.

Am Montag, 4. Februar, 18.00 bis 20.00 Uhr

Ort:, Schloss Köthen, Maria-Barbara-Bach-Saal, Schloßplatz 4, 06366 Köthen

Anmeldung und Informationen

 

Termin: 
04.02.2019 18:00 - 20:00