Wettbewerb - Sticker gegen Rechts 2010

Die Teilnahme ist kostenlos und steht jedem offen. Die Rechte an den Motiven verbleiben bei den GestalterInnen. Die drei Gewinner-Motive werden gedruckt und an alle Teilnehmer sowie alle über den Wettbewerb Berichtende gesandt.

Ziel des Wettbewerbs ist die Verbreitung der kreativsten und für am wirkungsvollsten gehaltenen Motive und Inhalte. Die Sticker können auf der Homepage von INnUP (www.innup.de), dem Veranstalter dieses Wettbewerbs, kommentiert und bewertet werden.

Bereits vor zwei Jahren rief INnUP, ein Kommunikations- und Druckereiunternehmen aus Bremen, diesen Kreativ-Wettbewerb gegen Rechts ins Leben um ein deutliches Zeichen gegen die zunehmend aggressiven Aktionen der Naziszene zu setzen. Um weiter Aufmerksamkeit für das Thema Rechtsextremismus zu erregen und denen Mut zu machen, die sich bereits dagegen engagieren oder es in Zukunft tun wollen, gehen sie mit dem Wettbewerb in eine zweite Runde.

Zum Wettbewerb geht es hier: http://www.innup.de/Sticker-Gegen-Rechts

 

Weitere Artikel

Anti-Diskriminierungs-Netzwerk Berlin

Das Anti-Diskriminierungs-Netzwerk Berlin (ADNB) ist ein Projekt des Türkischen Bund Berlin-Brandenburg und will mit seiner Gründung dazu beitragen, die Diskussionen um das geforderte Antidiskriminierungsgesetz voranzubringen und nachhaltige Antidiskriminierungskonzepte zu etablieren. Schwerpunktbereiche des ADNB sind die Vernetzung und Koordination von im Antidiskriminierungsbereich Tätigen, Intervention und Prävention, Empowerment und eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit, der Verwaltung, der öffentlichen Stellen und der ethnischen Communities. Durch Veranstaltungen, Trainings, Workshops und Veröffentlichungen soll gesamtgesellschaftlich interveniert werden. Das ADNB verfügt über eine "Beratungsstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung", die als Beschwerde- und Anlaufstelle für von rassistischen und Mehrfachdiskriminierungen Betroffenen dient. Diese führt Beratungen in deutscher, englischer, türkischer und spanischer Sprache durch und vermittelt auch RechtsanwältInnen und PsychologInnen.

Kontaktadresse :
Türkischer Bund in Berlin-Brandenburg e.V.
Tempelhofer Ufer 21,
10963 Berlin
Tel. 030/623 26 24
Fax. 030/61 30 43 10
Mailadresse
Website

MANEO-ToleranzKampagne

Gewalttaten zählen ebenso wie diskriminierende Äußerungen zu Alltagserfahrungen vieler homosexueller Menschen.Maneo klärt mit seiner Informationskampagne über homophobe Gewalt auf. Über die gesamte Breite der Szenen wird dafür geworben, Gewalt und Diskriminierung nicht zu akzeptieren und Fälle zu melden.
Die Initiative setzt sich dafür ein, dass bürgerliche Freiheiten geschützt werden und deshalb homophobe Gewalt keinen Platz in der Gesellschaft hat.

Zu den Projektbausteinen zählen das Erstellen von Informationsmaterial für die homosexuellen Szenen, Pressearbeit, die Organisation von Veranstaltungen und weiteren öffentliche Diskussionsforen, Publikationen und eine Umfrage zur homophoben Gewalt in Berlin.

Kontakt:
MANEO -ToleranzKampagne
c/o Mann-O-Meter e.V.
Bülowstraße 106
10783 Berlin
Tel.: +49 (0)30 21 75 32 13
Fax: +49 (0)30 23 63 81 42

Villigster Forschungsforum zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus

Das Villigster Forschungsforum besteht seit September 2000. Es wurde von Promovierenden des Evangelischen Studienwerks gegründet, die sich mit der Erforschung von Holocaust und Genozid beschäftigen.Im November 2003 konstituierte sich das Forum als Verein.

Der Verein ist interdisziplinär ausgerichtet und interessiert sich für ein breites Themenspektrum. Bisher sind folgende Disziplinen vertreten: Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaft und Soziologie.
Das Forschungsforum arbeitet eng mit dem Evangelischen Studienwerk e.V. Villigst zusammen. Daher existieren strukturelle und organisatorische Verbindungen, die den Austausch über wissenschaftliche, philosophische, politische und künstlerische Auseinandersetzungen und Forschungen zur Geschichte und Wirkung von Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus sicherstellen.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Wissenschaft und Forschung zur Entstehung, Struktur, Bedeutung und Wirkung von Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus sowie zu den geschichtlichen Weisen ihrer Reflexion.
Darüber hinaus soll die Forschungsförderung des Evangelischen Studienwerks e. V. Villigst speziell auf dem Gebiet der Holocaust- und Antisemitismusforschung unterstützt und intensiviert werden.
Schließlich strebt der Verein die überregionale und internationale Zusammenarbeit mit Personen sowie mit anderen wissenschaftlichen (öffentlichen und privaten) Einrichtungen und Organisationen an, die an den gleichen Themen arbeiten.

Zur Umsetzung dieser Ziele werden wissenschaftliche Veranstaltungen und Forschungsprojekte durchgeführt und wissenschaftliche Publikationen zu den oben genannten Themen gefördert und veröffentlicht.

Mahnung gegen Rechts

Ziel der Initative ist es, die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im "Dritten Reich" zu fördern.Dazu werden auf der Homepage Fakten und Informationen über die Zeit der Hitler-Diktatur in deutschen Städten und Gemeinden von 1933 - 1945 präsentiert. Bisher ist eine Auswahl sächsischer und baden-württembergischer Städte aufgelistet, deren Geschichte während des Nationalsozialismus beleuchtet wird.

Neben dieser Zusammenstellung beinhaltet die Homepage einen geschichtlichen Abriss der NS-Diktatur und stellt so genannte "Flüsterwitze" aus den Reihen des Widerstandes dar.

Cicero Werkstudio
Talgrabenstr. 6
70499 Stuttgart

Ansprechpartner: Hans-Ulrich Suckert (Chefredakteur)
                              0176-68178303