Jugenddemokratiepreis – Projekte für Europa

Der Jugenddemokratiepreis der Bundeszentrale für politische Bildung wird erstmals in diesem Jahr an Initiativen, Projekte oder einzelne Engagierte vergeben, die sich in besonderer Weise für die Demokratie oder die Demokratisierung in Europa einsetzen. Über das Preisgeld von 3000,- Euro entscheidet dabei eine Jugendjury, die sich aus jungen, ehrenamtlich oder politisch engagierten Menschen zwischen 16 und 26 Jahren zusammensetzt. Die Projekte sollten nicht älter als zwei Jahre und nicht kommerziell ausgerichtet sein.
Für weitere Informationen:

Bundeszentrale für politische Bildung
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel.: 0228/ 99515509
Fax: 0228/ 99515293
e-Mail: svetlana.alenitskaya@bpb.bund.de
www.bpb.de

Weitere Artikel

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands

Das DOEW möchte mit seiner Archiv- und Bibliotheksarbeit eine aktive Gesprächskultur fördern sowie Wissen über die Vergangenheit vermitteln.Dabei werden die Arbeitsbereiche Archiv/ Bibliothek/ Forschung vernetzt.
Das DOEW ist stolz darauf, dass Quellen für die österreichische Zeitgeschichtsforschung meist zügig und unbürokratisch bereitgestellt werden können.

2005 besuchten das DÖW rund 1.000 Interessierte, die pro Person im Schnitt viermal beraten und betreut wurden.

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DOEW)
Altes Rathaus
Wipplingerstr. 6-8
A-1010 Wien
Telefon:
+43-1-22 89 469/319

ENAR (European Network Against Racism)

Das Netzwerk ist aus dem Europäischen Jahr gegen Rassismus 1997 hervorgegangen und setzt sich nun aus ungefähr 600 NGOs zusammen.
Haupttätigkeitsfeld ist die Beobachtung und Stellungnahmen zu nationalen Umsetzungswegen des Antidiskriminierungsgesetzes. Darüber hinaus ist ENAR die so genannte Intergroup untergliedert, die ein antirassistisches Netzwerk von Europaparliamentariern und NGOs bildet.

Kontakt:
Maartje Houbrechts
Information and Communication Officer
Tel.: +32 2 229 35 77
Fax: +32 2 229 35 75
E-mail: maartje{at}enar-eu.org

European Commission against Racism and Intolerance (ECRI)

Bei ECRI handelt es sich um eine seit 1993 bestehendes Arbeitsgruppe des Europarats, die aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung in der EU vorgeht. Neben dem Monitoring rassistischer Entwicklungen steht dabei die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren ganz oben auf der Agenda von ECRI. Darüber hinaus erarbeitet die Kommission Handlungsempfehlungen an die Politik und prüft die rechtliche Umsetzbarkeit ihrer Vorschläge.

"Wir kicken den Rassismus aus den Stadien"

Schwerpunkte des Projekts sind unter anderem:
Die Beseitigung von faschistischen Symbolen aus den Fußballstadien.

Die Eliminierung von rassistischen Sprechchören und Parolen
odie Bildung eines Netzwerks antirassistischer Fußballfanclubs.

Die Stärkung von demokratischen Einstellungen unter den Fußballfans. Stattdessen sollen Fans gegen die Ideologien der Gewalt und gegen Rekrutierungsversuche von neofaschistischen Gruppen immunisiert werden.

Kontakt:
Stowarzyszenie "Nigdy Wiecej"
PO Box 6
03-700 Warszawa 4
Polen
E-mail: rafalpan{at}zigzag.pl