FORENA-Nachwuchspreis

Die Fachhochschule Düsseldorf Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus vergibt in diesem Jahr erstmals einen Preis an junge Wissenschaftler/innen.

Ausgezeichnet werden Arbeiten, die sich im weiteren Sinne mit zeitgenössischen Phänomenen wie völkischem Nationalismus, der extremen Rechten, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit oder Rechtspopulismus nach 1945 befassen.

Bewertet werden die Originalität und wissenschaftliche Bedeutung der in der Arbeit behandelten Fragestellung sowie das Niveau der wissenschaftlichen Analyse (theoretischer Ansatz, empirische Güte, methodische Qualität).

Den Preis, der künftig alle zwei Jahre verliehen werden soll, gibt es in zwei Stufen:
• 1. Preis – dotiert mit 1.000,00 €
• 2. Preis – dotiert mit 500,00 €

Für den FORENA-Nachwuchspreis können Studienabschlussarbeiten (Diplom, Magister, Master) und Dissertationen in deutscher Sprache, die seit dem 1.1.2010 fertiggestellt wurden, eingereicht werden. Absolventen und Absolventinnen können sich selbst bewerben oder von Hochschullehrern und Hochschullehrerinnen vorgeschlagen werden.

Einsendungen sind bis zum 30. November 2011 (Poststempel) zu richten an:
Prof. Dr. Fabian Virchow
Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus
FH Düsseldorf
Universitätsstraße 1
Geb. 24.21
40225 Düsseldorf

 

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Bürgerinitiative Asyl Regensburg

Kontaktadresse :Gotthold Streitberger, Am Hochbehälter 11
93059 Regensburg
gotthold.streitberger@gmx.de
Website

Schulmuseum Leipzig

Das Museum organisiert Dauer- und Wanderausstellungen, die sich mit Schulgeschichte beschäftigen. Besonders wird dabei auf die Entwicklung von Widerstand und Systemkritik im schulischen Raum eingegangen. Das Projekt „Gegen den Strom – Schule im Widerstand“ vermittelt den Besuchern auf interaktive Art und Weise Informationen und regt zum Mitmachen an. 2008 wurde das Schulmuseum mit dem sächsischen Förderpreis für Demokratie ausgezeichnet.
Kontakt:
Schulmuseum Leipzig
Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig
Goerdelerring 20
04109 Leipzig
Tel.: 0341 - 2130568
Fax: 0341 - 2155843

Bundesarchiv - Außenstelle: Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung der NS-Verbrechen

Das in der Zentralen Stelle Ludwigsburg verwahrte Archivgut bietet einen fast vollständigen Überblick über die an bundesdeutschen Staatsanwaltschaften und Gerichten anhängig gewesenen NS-Verfahren. Aufgrund ihrer systematisch betriebenen Vorermittlungen sowie ihrer Koordinierungsfunktion für NS-Verfahren hat die Zentrale Stelle eine besondere Bedeutung für die juristische Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen in der Bundesrepublik.
Archivbenutzung:
Die Ludwigsburger Außenstelle des Bundesarchivs übernimmt die nicht mehr zum Zwecke der Strafverfolgung benötigten Unterlagen der Zentralen Stelle und macht sie für die Benutzung zugänglich.

Angebote für Schulen:
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Das Archivgut bietet tiefe Einblicke in Ursachen und Ausmaß der NS-Barbarei. Ein spezielles pädagogisch-didaktischen Angebot für Schüler und Lehrer unterstützt das nachhaltige Lernen in den Fächern Geschichte, Gemeinschaftskunde, Ethik und Religion.

Ausstellung:
"Die Ermittler von Ludwigsburg" - ständige Ausstellung über die juristische Aufarbeitung von NS-Verbrechen im historischen Schorndorfer Torhaus."

Kontakt:
Bundesarchiv
Außenstelle Ludwigsburg
Postfach 1144
71611 Ludwigsburg

Postanschrift:
Schorndorfer Str. 58
71638 Ludwigsburg
Tel.: 07141/8992-83
Fax: 07141/8992-12
Email:
ludwigsburg@barch.bund.de

Stiftung Geissstrasse Sieben

Benannt hat sich die Inititive nach dem Haus in der Stuttgarter Geißstraße 7, das 1994 Ziel eines Brandanschlages wurde und in dem sieben Menschen starben.
Mit dem Ziel, am Ort von Tod und Leid eine friedliche und lebendige, soziale und kulturelle Stätte für Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu schaffen, gründete sich 1996 die Stiftung Geissstrasse Sieben und baute das Haus wieder auf.

Haupttätigkeit der Stiftung ist die Organisation von Vorträgen, Lesungen, Diskussionen, Workshops und Ausstellungen, die das Zusammenleben der eigenen mit fremden Kulturen thematisieren. Aktuelle, gesellschaftlich brisante und philosophisch orientierte Fragen werden dort debattiert und mit der Geschichte der Stadt verbunden.

Die Veranstaltungen werden häufig in Kooperation durchgeführt. Projekte und Publikationen nehmen sich wichtiger Figuren und Probleme der Stadtgeschichte an.

Darüber hinaus gibt die Stiftung Gedenkblätter heraus, die unter anderem an das Schicksal von Zwangsarbeitern, Deportierter und im Widerstand aktive Menschen erinnert.

Kontakt:
STIFTUNGGEISSSTRASSESIEBEN
Stiftung des bürgerlichen Rechts
Geißstraße 7
70173 Stuttgart
Tel. 0711 - 23 60 201
Fax 0711 - 23 60 204
E-Mail: stiftung{at}geissstrasse.de