Aktiv-Wettbewerb 2010 - Aktiv für Demokratie und Toleranz

Um dieses zivilgesellschaftliche Engagement zu würdigen, zu fördern und anderen als Wissen zur Verfügung zu stellen, lobt das Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) - eine Einrichtung der beiden Bundesministerien des Inneren und der Justiz - seit 10 Jahren den Aktiv-Wettbewerb aus.

Die Teilnahmebedingungen sind dabei bewusst offen gehalten für kreative, kleine, aber feine Ansätze. Voraussetzung ist jedoch, dass die Aktivitäten hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragen und in der Praxis Erfolg haben.

Die Bereiche, in denen zivilgesellschaftliches Engagement in diesem Jahr gesucht wird, sind:

- Projekte gegen alle Formen des politischen Extremismus sowie gegen antisemitische Vorurteile und   rassistische Ideologien

- Projekte zur Förderung von Integration, insbesondere unter aktiver Beteiligung von Migrant/innen

- Maßnahmen zur Gewaltprävention und Stärkung von Zivilcourage

- Aktives Engagement gegen die Diskriminierung insbesondere gleichgeschlechtlicher Orientierungen

- Aktivitäten, die einen generationenübergreifenden Ansatz verfolgen und Projekte zur Förderung zivilgesellschaftlichen Engagements bei der Generation „50 plus“

Interessierte können sich einfach und unkompliziert auf der Homepage des Bündnisses (http://www.buendnis-toleranz.de/cms/beitrag/10031590/425892/) bewerben. Einsendeschluss ist der 20.09.2010.

Kontakt:
Bündnis für Demokratie und Toleranz
Friedrichstr. 50
10117 Berlin

Tel.:  030 - 23 63 408 - 0
Fax:  030 - 23 63 408 - 88
E-Mail:  buendnis@bfdt.de

www.buendnis-toleranz.de

Weitere Artikel

„Nur zusammen erreichen wir etwas“

23.04.2010 - In Augsburg trafen sich am 16. und 17. April über 80 Vertreter aus Sport, Verbänden, Initiativen und Politik, um bei der Fachtagung „Sport und Gesellschaft – Wege zu Dialog und Vernetzung“ über Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Integration ins Gespräch zu kommen.

Hilfe für ausländische Frauen und Kinder e.V.

Der Verein besteht bereits seit 1983 und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausländischen Frauen und Kindern, die hier in Berlin in einem für sie fremden Kulturkreis leben, Hilfestellung bei der Alltagsbewältigung zu geben.
Dies geschieht derzeit vorwiegend über Projekte der evangelischen Kirche in verschiedenen Berliner Kirchenkreisen: durch Beratung, praktische Hilfen sowie Unterstützung bei kleineren Finanzierungslücken, die auf Grund kirchlicher und staatlicher Bewilligungsrichtlinien sonst nicht geschlossen werden könnten.

Für seine Arbeit erhielt der Verein den Drei-Königs-Preis 2003 (Intergrationspreis) des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Berlin

Kontakt
Hilfe für ausländische Frauen und Kinder e.V.
c/o Barbara Faccani
Marienbader Str. 11
14199 Berlin

Telefon 030 8 25 61 62
Fax 030 89 72 22 33
barbara.faccani@t-online.de

tacheles reden! Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus e.V.

Der Verein betreibt Bildungs- und Informationsarbeit im Bereich des Antisemitismus. So soll rechtsextremistischen Strömungen entgegengewirkt werden. Konkret gestaltet sich die Bildungsarbeit in Form von Vorträgen, die der Verein zu den Themen Antisemitismus und „Rechtsextremismus und Frauen“ anbietet. Darüber hinaus erstellt der Verein Bildungsmaterialien für den Unterricht und dokumentiert rechtsextremistische Übergriffe anhand einer Jahreschronologie.
Kontakt:
tacheles reden! Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus e.V.
Lausitzer Straße 10
10999 Berlin
E-Mail: tacheles@tacheles-reden.de

Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des deutschen Widerstandes 1933 - 1945 e.V.

"Der Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des deutschen Widerstandes 1933 - 1945 e.V. wurde 1967 in Frankfurt/M gegründet. Zu seinen Gründungsmitgliedern gehörten unter anderen Wissenschaftler wie Prof. Dr. Wolfgang Abendroth, Prof. Dr. Hans W. Bartsch, Prof. Dr. Walter Fabian, Prof. Dr. Heinz Joachim Heydorn, Prof. Dr. Walter Klafki, Dr. Arno Klönne und Edgar Weick sowie ehemalige Widerstandskämpfer und Opfer der Nazi-Diktatur wie Oskar Müller, D. Martin Niemöller, Dr. Max Oppenheimer, Dr. Josef Rossaint, Robert Scholl und Günter Weisenborn.
Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehört es, den antifaschistischen Widerstand in den Jahren 1933 bis 1945 in seinem gesamten politischen und sozialen Spektrum zu erforschen und vor allem die in der Öffentlichkeit wenig beachteten oder ausgeklammerten Aspekte des Widerstands bekannt zu machen.

An drei Tagen in der Woche ist das Dokumentationsarchiv des deutschen Widerstands für alle geöffnet, die Informationen und Erkenntnisse über die Zeit 1933-1945, vor allem über den antifaschistischen Widerstand, über NS-Verfolgung, Zwangsarbeit, das NS-Lagersystem und über die verschiedenen Opfergruppen der Nazidiktatur suchen.

Umfangreiche wissenschaftliche Literatur, Schrift- und Bilddokumente, darunter auch Interviews mit ehemaligen WiderstandskämpferInnen, wissenschaftliche Beratung, Gespräche mit Zeitzeugen, die Vermittlung von Kontakten - dies alles gehört zu den Leistungen, die das Dokumentationsarchiv seinen BesucherInnen für ihre unterschiedlichsten Vorhaben anbietet.

Lokalgeschichtliche Forschung oder Projekte von SchülerInnen, StudentInnen werden begleitet. In unregelmäßigen Abständen organisiert der Studienkreis Veranstaltungen, Lesungen und Seminare. Der Studienkreis arbeitet direkt oder unterstützend und beratend in zahlreichen Gedenkstätteninitiativen, Organisationen und Initiativen ehemaliger KZ-Häftlinge oder Verfolgter mit.

Die Schwerpunkte der Forschungs- und Dokumentationstätigkeit des Studienkreises haben sich im Laufe der Jahrzehnte geändert, sie versuchten aber immer, ein Korrektiv zur selektiven Widerstandswahrnehmung durch die bundesrepublikanische Öffentlichkeit zu sein.

Stand anfangs der Widerstand aus der Arbeiterbewegung im Mittelpunkt der Forschung, so kamen später die Erforschung der Widerstandsgeschichte anderer wenig beachteter Gruppen wie Frauen, Jugendliche, Jüdinnen/Juden und Zeuginnen/Zeugen Jehovas hinzu."

Kontakt:
Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.
Rossertstr. 9
60323 Frankfurt/Main
kontakt@studienkreis-widerstand-1933-45.de