www.info-rechtsextremismus.de - Tipps für Journalisten

Auch Journalisten sehen sich mit den verändertem Erscheinungsbild Rechtsextremer konfrontiert. Alte Erkennungsmerkmale und schnelle Kategorisierungen funktionieren nicht mehr. So informiert das Portal u.a. über die Themenbereiche ‚Rechte und Wahlen‘, ‚Frauen in der Szene‘ oder auch ‚Fussball und Rechtsextremismus‘.

Darüber hinaus sind Interviews mit den versierten Journalisten Andrea Röpke und Frank Jansen auf diesen Seiten zu finden. Sie sprechen über ihre Arbeit und ergänzen damit zum Beispiel Angebote wie „Wie führe ich ein Interview mit Rechtsextremen“. Recherchetipps, Ansprechpartner und Links runden die Seite ab.

Kontakt:

Studiengang Online-Journalismus
Fachbereich Media
Hochschule Darmstadt h_da / University of Applied Science
Max-Planck-Straße 2
64807 Dieburg
 

Weitere Artikel

Initiative Zett

Eine Reihe von Medien wie radioeins, taz, le monde diplomatique sowie Unternehmen und Agenturen haben sich zur "Initiative Zett" zusammengeschlossen, um Zivilcourage in Deutschland zu fördern.
Sie möchte all diejenigen unterstützen, die Rechtsextremisten bisher vereinzelt die Stirn geboten haben. Auf der anderen Seite möchte sie all diejenigen ermutigen, die sich bisher nicht getraut haben, etwas gegen rechts zu tun.

Mit „Z" soll die Schweigespirale aufgebrochen werden, die einer Vernetzung derjenigen, die für Demokratie und Gleichberechtigung eintreten, im Wege gestanden hat.

Dabei kann zivilcouragiertes Handeln ganz unterschiedlich aussehen:
eine Plakataktion etwa, ein Diskussionsforum, konkrete Hilfe für Flüchtlinge oder einfach nur das couragierte Eintreten gegen jede Form von Diskriminierung im Alltag.

Die Initiative für Zivilcourage soll signalisieren, daß die Menschen, die sich gegen Faschismus und Gewalt engagieren, nicht alleine stehen, daß es viele Gleichdenkende gibt, und daß die Möglichkeit besteht, sich zusammenzutun.

[fairnetz]

Volksverhetzende Propaganda und extremistisches Gedankengut im Internet breiten sich weiterhin stark aus. Zunehmend sind davon auch attraktive Angebote für Jugendliche betroffen.
Über 100 Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich gegen extremistische Websites engagiert und gemeinsam den [fairnetz]-Ehrenkodex für respektvolles Handeln im Internet entwickelt. Das [fairnetz] wurde 2002 im Schloss Bellevue gemeinsam mit Bundespräsident Johannes Rau der Öffentlichkeit vorgestellt.

Seither geht es darum, das Engagement in die Öffentlichkeit zu tragen. [fairnetz] ruft User, Surfer, Initiativen und auch Firmen und Anbieter auf, sich in die Unterstützerliste einzutragen. Darüber hinaus können sich Betreiber einer Homepage, wenn sie dem Ehrenkodex von [fairnetz] zustimmen, einen Button der Initiative herunterladen. Damit soll die Zustimmung zu Toleranz und Fairness für alle Surfer sichtbar werden.

Nazis auslachen

Folgender Ausschnitt eines Videos der Internetseite nazis-auslachen.de: Ein als Affe verkleideter junger Mann versteckt sich hinter Büschen während Passanten an einer sich selbst öffnenden Truhe vorbeigehen und neugierig stehen bleiben. In diesem Moment springt der Affe hervor und erschreckt die von der Neugierde Getriebenen. Alle gehen lachend auseinander. Als eine Gruppe Nazis die gleiche Neugierde packt und dasselbe Spiel sich wiederholt, schlagen sie zu statt zu lachen. Manche verstehen keinen Spaß.
Dieses Video ist einer der monatlich eingereichten Beiträge. Das Projekt wird von dem gemeinnützigen Verein Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlich-
keit e.V. betrieben und wurde von diesen aber auch Eltern und Studierenden gegründet. „Wir wollen mit den Videos auf unserem Portal zeigen, dass es keinen Sinn und keinen Spaß macht, vor allem überhaupt nicht cool ist, sich Rechtsextremen anzuschließen.“

Das vom Bundesprogramm „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt“ geförderte Projekt lobt jeden Monat einen Wettbewerb um das beste Video aus. Die Jury sind die Besucher der Homepage. Über einen Zugang können sie die Beiträge kommentieren und bewerten. Näheres zum Wettbewerb und den Bedingungen finden sich auf der unten angegebenen Homepage von Nazis auslachen.

Kontakt:

Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit e.V.
Friedbergerstr. 35
14057 Berlin

Projektleiter: Dietrich von der Ropp
Email: info@nazis-auslachen.de
Tel.: 030-21070713

D-A-S-H für Vernetzung - gegen Ausgrenzung

D-A-S-H richtet sich an junge Menschen, die für eine Gesellschaft frei von Ausgrenzung und Rassismus eintreten. D-A-S-H unterstützt und vernetzt Gruppen und Menschen in Europa, die aktiv sind oder jetzt aktiv werden wollen. D-A-S-H vermittelt Kenntnisse und Ressourcen, die aktive Gruppen zu einem selbständigen und an die eigenen Bedürfnisse angepassten Umgang mit Medien befähigen. D-A-S-H setzt Aktionen und Kampagnen, Informationen und Sichtweisen miteinander in Beziehung und bietet die Möglichkeit, diese auf verschiedenen Ebenen und aus verschiedenen Perspektiven zu reflektieren. D-A-S-H verbindet politisches Engagement und medienpädagogische Kompetenz in einem Projekt im Netz und aus dem Netz heraus.JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
Pfälzer-Wald-Strasse 64
81539 München
Telefon: ++49 – (0)89 – 68989 – 0
Telefax: ++49 – (0)89 – 68989 – 111
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