Studien- und Dokumentationszentrum "Mémoire d\'Auschwitz"

Die Mémoire d\'Auschwitz, Studien- und Dokumentationszentrum und anerkanntes Fortbildungsinstitut, wurde 1980 vom Belgischen Verband der ehemaligen politischen Gefangenen von Auschwitz-Birkenau, Lager und Gefängnisse von Schlesien, gegründet. Sie hat sich als Studien- und Dokumentationszentrum etabliert, um ihre Informations- und Erziehungsarbeit effizient gestalten zu können: Sie gibt Publikationen heraus, gestaltet und unterstützt wissenschatliche Analysen und Studien über die komplexen sozio-historischen Prozesse, die zu den nationalalsozialistischen Konzentrationslagern und zu dem Völkermord an Juden, Roma und Sinti geführt haben. Sie besitzt zu diesem Zweck sowohl eine gut ausgestattete Bibliothek in den Räumen der Brüssler Stadtarchive, als auch immense Dokumentationsarchive, die für Studenten, Wissenschaftler und die breite Öffentlichkeit zugänglich ist.
Außerdem möchte die Mémoire d\'Auschwitz das Gedenken an die nationalsozialistischen Verbrechen im heutigen historischen Gedächtnis wachhalten und ebenso das Wiederauferstehen von Ideologien oder Regimen verhindern, die die Menschenwürde verletzen.

Als weiteres Ziel hat sie sich gesetzt, die Öffentlichkeit und besonders die jungen Generationen über die Geschichte des Dritten Reichs, den Themenkomplex Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und den von den Nazis verübten Völkermord an Juden, Roma und Sinti zu informieren.

Kontakt:
Fondation d\'Auschwitz/ Mémoire d\'Auschwitz
Rue des Tanneurs 65
B - 1000 Bruxelles
Tel: +32 - (0)2 - 512.79.98
Fax: +32 - (0)2 - 512.58.84
info.fr@auschwitz.be

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Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands

Das DOEW möchte mit seiner Archiv- und Bibliotheksarbeit eine aktive Gesprächskultur fördern sowie Wissen über die Vergangenheit vermitteln.Dabei werden die Arbeitsbereiche Archiv/ Bibliothek/ Forschung vernetzt.
Das DOEW ist stolz darauf, dass Quellen für die österreichische Zeitgeschichtsforschung meist zügig und unbürokratisch bereitgestellt werden können.

2005 besuchten das DÖW rund 1.000 Interessierte, die pro Person im Schnitt viermal beraten und betreut wurden.

Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DOEW)
Altes Rathaus
Wipplingerstr. 6-8
A-1010 Wien
Telefon:
+43-1-22 89 469/319

SALTO

Die EU-Initiative SALTO hat sich insbesondere Rassismusbekämpfung auf ihre Fahnen geschrieben. Dies soll durch Förderung kultureller Vielfalt und Toleranz speziell bei jungen Menschen geschehen. So bietet die Initiative beispielsweise Toleranz-Trainingskurse an und stellt interessierten Lehrern eigene Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.
Kontakt zum britischen Landesbüro:
Connect Youth International
The British Council
10 Spring Gardens
GB-London SW1A 2BN
United Kingdom
Tel.: +44 - 20 - 73 89 40 28
E-mail: diversity{at}salto-youth.net

Verein "Nie Wieder"/ "Nigdy Wiecej"

Seit 1994 veröffentlicht der Verein die gleichnamige Zeitschrift \'NIGDY WIECEJ\' und informiert auf diesem Wege über extremistisch und rassistisch operierende Gruppierungen in Europa. Dabei besteht Zusammenarbeit mit anderen europäischen Magazinen.

Niederländisches Landesbüro zur Bekämpfung von Rassendiskriminierung

Die Einrichtung versteht sich als landesweites Expertenzentrum für die Bekämpfung von Rassendiskriminierung. Haupttätigkeiten sind: Beratung, Entwicklung von Gegenstrategien, Forschung und Dokumentation sowie juristische Arbeit.
Kontakt:
LBR
Gebouw De Weenahof
Schaatsbaan 51
NL-3013 AR Rotterdam
Tel.: 0031-(0)10-201-0201
Fax: 0031-(0)10-201-0222