Rire contre le racisme (Lachen gegen Rassismus)

Über Rassismus lachen? Ja! Diese französische Initiative vereint die bekanntesten Komiker Frankreichs um ein intelligentes und öffentlichkeitswirksames Zeichen zu setzen gegen rechte Ideologie und Gewalt. 2004 gegründet, ist „Rire contre le Racisme“ ein Gemeinschaftsprojekt der über die Landesgrenzen hinweg bekannten Initiative „SOS Rascisme“ und des französischen jüdischen Studentenbunds. Ziel ist es Stereotypen und Vorurteile nicht nur lächerlich zu machen, sondern sie auch zu entlarven.

Weitere Artikel

FARE (Football Against Racism in Europe)

Das FARE-Netzwerk möchte rassistische Tendenzen aus dem Fußball zurückdrängen, indem es die Ressourcen von antirassistisch eingestellten Fußball-Organisationen in ganz Europa vereint. Es unterstützt und betreut solche Gruppen und koordiniert Aktivitäten auf der gesamteuropäischen Ebene. Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Partner sorgt FARE dafür, dass diese Organisationen ihre besten Erfahrungen miteinander teilen und gemeinsam gegen Rassismus im Fußball auftreten können.
Ein Beispiel für das Engagement von FARE sind die zahlreichen Aktivitäten gegen Rassismus, die es in Kooperation mit der FIFA während der Fußball-WM durchführt. So wurde beispielsweise eine mehrsprachige Hotline eingerichtet, die es Fans ermöglicht, Fälle von Rassismus und Diskriminierung während der WM zu melden.

European Commission against Racism and Intolerance (ECRI)

Bei ECRI handelt es sich um eine seit 1993 bestehendes Arbeitsgruppe des Europarats, die aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung in der EU vorgeht. Neben dem Monitoring rassistischer Entwicklungen steht dabei die Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren ganz oben auf der Agenda von ECRI. Darüber hinaus erarbeitet die Kommission Handlungsempfehlungen an die Politik und prüft die rechtliche Umsetzbarkeit ihrer Vorschläge.

König-Baudouin-Stiftung

Die König-Baudouin-Stiftung möchte menschliches Zusammenleben verbessern und eine Welt mit mehr Demokratie, Gerechtigkeit und Respekt gestalten.
Sie ist hauptsächlich in Belgien aktiv und setzt sich dort dafür ein, dass kulturelle Verschiedenheit respektiert wird. Darüber hinaus ist sie auf europäischer Ebene (besonders in Südosteuropa) im migrationstheoretischen Kontext tätig uns setzt sich in Afrika in der Aids-Prävention ein.

König-Baudouin-Stiftung
rue Brederodestraat 21
B-1000 Brüssel (Belgien).
Fon: +32-2-511 18 40
Fax: +32-2-511 52 21
E-Mail: info@kbs-frb.be

Aktion Kinder des Holocaust (AKDH)

Vereinigung gegen Antisemitismus, Rassismus und politischen Extremismus mit Sitz in der Schweiz.
Telefon: 0041 (0)61 413 80 78
Fax: 0041 (0)86 078 619 33 33