Netz gegen Nazis

„Netz gegen Nazis“ geht auf die Idee zurück junge Menschen und Interessierte über das Internet Rechtsextremismus die Stirn zu bieten. Dabei ist beschränkt sich das Angebot nicht nur auf die reine Information, sondern vor allem auch auf die Erfahrung und Meinung von Nutzern der Seite. So wird unter der Rubrik der Austausch von Informationen zu Problemen mit Rechtsextremismus in ganz konkreten Situationen angeboten. Neben einem täglichen Pressespiegel und der Beantwortung von Fragen wie „Wie sie sich organisieren?“, gibt es eine interaktive Landkarte durch die speziell für das jeweilige Bundesland Aktuelle, aber auch Grundlegendes abgefragt werden kann. Zum Kuratorium dieser Initiative gehören u.a. Wolfgang Benz, Professor für Geschichte an der TU Berlin und Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung oder auch Bianca Klose, Leiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin.

Die Website NetzgegenNazis.de wird betrieben und verantwortet von der

Amadeu Antonio Stiftung
Linienstr. 139
10115 Berlin
Tel.: 030 / 240 886 10

www.amadeu-antonio-stiftung.de
Mail: info@amadeu-antonio-stiftung.de

Redaktion:
Simone Rafael (verantwortlich)
Tel.: 030 / 240 886 24
Mail: simone.rafael@amadeu-antonio-stiftung.de
 

Weitere Artikel

Initiative Zett

Eine Reihe von Medien wie radioeins, taz, le monde diplomatique sowie Unternehmen und Agenturen haben sich zur "Initiative Zett" zusammengeschlossen, um Zivilcourage in Deutschland zu fördern.
Sie möchte all diejenigen unterstützen, die Rechtsextremisten bisher vereinzelt die Stirn geboten haben. Auf der anderen Seite möchte sie all diejenigen ermutigen, die sich bisher nicht getraut haben, etwas gegen rechts zu tun.

Mit „Z" soll die Schweigespirale aufgebrochen werden, die einer Vernetzung derjenigen, die für Demokratie und Gleichberechtigung eintreten, im Wege gestanden hat.

Dabei kann zivilcouragiertes Handeln ganz unterschiedlich aussehen:
eine Plakataktion etwa, ein Diskussionsforum, konkrete Hilfe für Flüchtlinge oder einfach nur das couragierte Eintreten gegen jede Form von Diskriminierung im Alltag.

Die Initiative für Zivilcourage soll signalisieren, daß die Menschen, die sich gegen Faschismus und Gewalt engagieren, nicht alleine stehen, daß es viele Gleichdenkende gibt, und daß die Möglichkeit besteht, sich zusammenzutun.

[fairnetz]

Volksverhetzende Propaganda und extremistisches Gedankengut im Internet breiten sich weiterhin stark aus. Zunehmend sind davon auch attraktive Angebote für Jugendliche betroffen.
Über 100 Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich gegen extremistische Websites engagiert und gemeinsam den [fairnetz]-Ehrenkodex für respektvolles Handeln im Internet entwickelt. Das [fairnetz] wurde 2002 im Schloss Bellevue gemeinsam mit Bundespräsident Johannes Rau der Öffentlichkeit vorgestellt.

Seither geht es darum, das Engagement in die Öffentlichkeit zu tragen. [fairnetz] ruft User, Surfer, Initiativen und auch Firmen und Anbieter auf, sich in die Unterstützerliste einzutragen. Darüber hinaus können sich Betreiber einer Homepage, wenn sie dem Ehrenkodex von [fairnetz] zustimmen, einen Button der Initiative herunterladen. Damit soll die Zustimmung zu Toleranz und Fairness für alle Surfer sichtbar werden.

D-A-S-H für Vernetzung - gegen Ausgrenzung

D-A-S-H richtet sich an junge Menschen, die für eine Gesellschaft frei von Ausgrenzung und Rassismus eintreten. D-A-S-H unterstützt und vernetzt Gruppen und Menschen in Europa, die aktiv sind oder jetzt aktiv werden wollen. D-A-S-H vermittelt Kenntnisse und Ressourcen, die aktive Gruppen zu einem selbständigen und an die eigenen Bedürfnisse angepassten Umgang mit Medien befähigen. D-A-S-H setzt Aktionen und Kampagnen, Informationen und Sichtweisen miteinander in Beziehung und bietet die Möglichkeit, diese auf verschiedenen Ebenen und aus verschiedenen Perspektiven zu reflektieren. D-A-S-H verbindet politisches Engagement und medienpädagogische Kompetenz in einem Projekt im Netz und aus dem Netz heraus.JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
Pfälzer-Wald-Strasse 64
81539 München
Telefon: ++49 – (0)89 – 68989 – 0
Telefax: ++49 – (0)89 – 68989 – 111
Mailadresse
Website

Nazis auslachen

Folgender Ausschnitt eines Videos der Internetseite nazis-auslachen.de: Ein als Affe verkleideter junger Mann versteckt sich hinter Büschen während Passanten an einer sich selbst öffnenden Truhe vorbeigehen und neugierig stehen bleiben. In diesem Moment springt der Affe hervor und erschreckt die von der Neugierde Getriebenen. Alle gehen lachend auseinander. Als eine Gruppe Nazis die gleiche Neugierde packt und dasselbe Spiel sich wiederholt, schlagen sie zu statt zu lachen. Manche verstehen keinen Spaß.
Dieses Video ist einer der monatlich eingereichten Beiträge. Das Projekt wird von dem gemeinnützigen Verein Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlich-
keit e.V. betrieben und wurde von diesen aber auch Eltern und Studierenden gegründet. „Wir wollen mit den Videos auf unserem Portal zeigen, dass es keinen Sinn und keinen Spaß macht, vor allem überhaupt nicht cool ist, sich Rechtsextremen anzuschließen.“

Das vom Bundesprogramm „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt“ geförderte Projekt lobt jeden Monat einen Wettbewerb um das beste Video aus. Die Jury sind die Besucher der Homepage. Über einen Zugang können sie die Beiträge kommentieren und bewerten. Näheres zum Wettbewerb und den Bedingungen finden sich auf der unten angegebenen Homepage von Nazis auslachen.

Kontakt:

Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit e.V.
Friedbergerstr. 35
14057 Berlin

Projektleiter: Dietrich von der Ropp
Email: info@nazis-auslachen.de
Tel.: 030-21070713