Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt

(Aus der Selbstdarstellung)

Wir unterstützen Opfer nach einem rassistischen, rechtsextremen oder antisemitischen Angriff.
Wir beraten kostenlos vor Ort und auf Wunsch anonym. Wir intervenieren, wenn sich Opfer rechter Gewalt alleine gelassen fühlen.

Unterstützen!
Wir unterstützen Opfer nach einem rassistischen, rechtsextremen oder antisemitischen Angriff. Wir sind unabhängig und parteilich: wir unterstützen diejenigen, die rechte Gewalt erlebt haben oder erleben. Häufig sind davon Menschen betroffen, denen im Alltag gleiche Rechte abgesprochen werden: zum Beispiel Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten, nicht-rechte und alternative Jugendliche, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen und Obdachlose. Wir unterstützen die Opfer dabei, die Folgen eines Angriffs zu bewältigen und neue Handlungsspielräume zu gewinnen.

Beraten!
Wir beraten kostenlos vor Ort und auf Wunsch anonym:
Wir beraten Opfer rechter Gewalt und/oder Freundinnen und Freunde, Angehörige, Zeuginnen und Zeugen. Wir begleiten Betroffene zu Behörden, zu Ärzten und zu Gerichtsverfahren. Wir organisieren Dolmetscherinnen und Dolmetscher, geben rechtliche Hinweise und unterstützen bei der Suche nach Anwältinnen und Anwälten, bzw. Therapeuten oder Therapeutinnen.

Intervenieren!
Wir intervenieren, wenn sich Opfer rechter Gewalt alleine gelassen fühlen. Öffentliche Solidarisierung mit den Betroffenen setzt den Tätern Grenzen. Deshalb dokumentieren wir das Ausmaß rechter Gewalt. Deshalb unterstützen wir lokale Initiativen, die sich auf die Seite der Opfer stellen und vor Ort aktiv sind.

 

Kontakt:

Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt in Sachsen-Anhalt (Koordinierungsstelle)- c/o Miteinander e.V.
Halle
Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt
Platanenstr. 9
06114 Halle
Tel.: 0345 / 2267100
Fax: 0345 / 2267101
Mobil: 0170 / 2948413, 0151 / 53318824 und 0175 / 1622712
opferberatung.sued@miteinander-ev.de

Salzwedel
Mobile Beratung für Opfer rechter Gewalt
Chüdenstraße 4
29410 Salzwedel
Tel.: 03901 / 306431
Fax: 03901 / 306432
Mobil: 0170 / 2904112 und 0175 / 6638710
opferberatung.nord@miteinander-ev.de

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Beratungsstelle für Opfer und potenzielle Opfer rechtsextremer Straf- und Gewalttaten im Antidiskriminierungsbüro Sachsen-Anhalt

Die Beratungsstelle nimmt direkten Kontakt zu Betroffenen rechter Gewalt auf. Zum Teil erfahren sie von jenen Opfern, zum Teil wenden jene sich selbst an die Mitarbeiter. Diese kommen sind auch außerhalb des Büros erreichbar und gehen individuell auf die Bedürfnisse der Gewaltopfer ein. Sie begleiten sie zu Ärzten oder Behörden, beraten sie in rechtlichen Angelegenheiten oder helfen bei der Suche nach Zeugen.
Das Ziel der Beratungsstelle ist es zudem Initiativen und interessierte Menschen vor Ort zur Seite zu stehen um Perspektiven zu erarbeiten und Strukturen zu stärken.

Kontakt:

Beratungsstelle für Opfer und potenzielle Opfer rechtsextremer Straf- und Gewalttaten im Antidiskriminierungsbüro Sachsen-Anhalt/ Bitterfeld/ Wittenberg
c/o Multikulturelles Zentrum Dessau
Dipl. Päd. Marco Steckel
Parkstraße 7
06846 Dessau
Tel.: 0340/6612395
Mobil: 0177/6282860
Email: opferberatung@datel-dessau.de

Sprechzeiten sind von Montag bis Mittwoch 10:00 bis 16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Opferfonds Cura

Opferfonds CURA der Amadeu Antonio StiftungLinienstr. 139
10115 Berlin
Tel.: 030-240 886 10
Fax: 030-240 886 22

Um den Opfern fremdenfeindlicher und rassistischer Gewalt schnell zu helfen, rief Ursula Kinkel, die Ehefrau des früheren Bundesaußenministers Dr. Klaus Kinkel, unmittelbar nach dem Brandanschlag von Mölln 1993 die „Aktion CURA“ ins Leben. Seither unterstützte der Opferfonds über 120 Opfer und mehr als 60 Projekte für Opfer rechtsextremer Gewalt mit insgesamt 480.000 Euro.

2004 übernahm die Amadeu Antonio Stiftung (Berlin) die Trägerschaft für den Opferfonds. Ursula Kinkel und die langjährige Geschäftsführerin des Fonds, Robin Herrnfeld, engagieren sich weiterhin für den Opferfonds CURA. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die unmittelbare und nachhaltige Hilfe für die Opfer. Die Spenden fließen direkt in die Unterstützung der Betroffenen - jede Spende in jeder Höhe hilft.

Unterstützen

Die Hilfe durch den Opferfonds hilft den Menschen entscheidend. Häufig bleiben die Opfer rechtsextremer Übergriffe allein mit den Folgen – mit Verletzungen, traumatischen Erlebnissen und der großen Angst, Ähnliches könnte wieder passieren. Sie sind mit der Bewältigung des Geschehenen allein gelassen. Oftmals können sie sich die notwendigen Behandlungen und die Anwaltskosten zur juristischen Verfolgung der Tat nicht leisten. Viele sind infolge des Übergriffes zunächst nicht mehr in der Lage, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten.

Zeichen setzen

In solchen Fällen setzt die Unterstützung durch den Opferfonds CURA dort an, wo eine schnelle Hilfe am dringendsten ist. Unser Ziel ist es dabei, Opfern rechter Gewalt die Bewältigung ihrer Angst und damit eine Rückkehr in ihr normales Leben zu ermöglichen.

Die Opfer rechter Gewalt zu unterstützen heißt deshalb auch, ein praktisches Zeichen gegen rechte Gewalt und für eine demokratische Gesellschaft zu setzen!

Initiative Schutz vor Kriminalität e.V. (ISVK)

Die ISVK ist ein Verein zur Förderung von Verbrechensaufklärung und Verbrechensverhütung. Er wurde Mitte der 1980er Jahre von Polizei, Verwaltungsmitarbeitern und Privatleuten gegründet.Die Vereinigung gibt Informationsmaterialien heraus. Damit soll die Bereitschaft in der Gesellschaft gefördert werden, sich an einer Kriminalprävention zu beteiligen. Anti-Gewalt und Sicherheitstrainings werden in Schulen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen angeboten. Der Verein leistet zudem Beratungsarbeit zum Schutz vor Kriminalität. Die wissenschaftliche Erforschung von Verbrechensursachen und -entwicklung soll außerdem gestärkt werden.

Kontakt:
Initiative Schutz vor Kriminalität e.V. (ISVK)
Otto-Braun-Straße 27
Polizeipoststelle LKA St 5219 (4)
10178 Berlin
Telefon: 030 2473548
Fax: 030 2473548
E-Mail: post@isvk.de

Opferperspektive (Brandenburg)

Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt in Brandenburg