Begegnungsstätte Schloss Gollwitz

Jüdisches Leben wird von deutschen Jugendlichen eher als etwas Fernes, Distanziertes im Alltag wahrgenommen. Kaum ergeben sich Kontakte, die Kultur wird als Lernstoff, aber nicht als etwas Erlebbares vermittelt. Doch gerade der Austausch ist ein Schlüssel zur Verständigung. Seminare und Workshops, Informationsangebote und Begegnung sollen ebenso einen Beitrag zur Stärkung des Demokratiegedankens leisten, damit dem Erstarken des Antisemitismus entgegen gewirkt wird.

Kontakt:

Stiftung Begegnungsstätte Gollwitz
c/o Rechtsanwalt Dr. Peter-Andreas Brand
Kurfürstendamm 218
10719 Berlin

Tel.: 030 - 88 56 65-10
Fax: 030 - 88 56 65-99
E-Mail: brand@stiftunggollwitz.de

http:// www.stiftunggollwitz.de
 

Weitere Artikel

Arbeitsstelle Rechtsextremismus des Deutschen Jugendinstituts

Aufgabe der Arbeitsstelle ist es, die vorhandenen Ansätze der Prävention und der pädagogischen Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bei Kindern und Jugendlichen zu erheben, zu dokumentieren und fachlich zu bewerten. Dabei soll das ganze Spektrum von der politischen Bildung bis hin zu den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe in den Blick genommen werden. Die vorhandenen Erfahrungen werden systematisiert und vor dem HIntergrund fachlicher Erkenntnisse analysiert, um so dieVoraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit in der Praxis zu klären und Herausforderungen für die Weiterentwicklung des Feldes zu be- nennen. Aktueller Themenschwerpunkt sind Ansätze interkulturellen Lernens; frühere Schwerpunkte galten der sozialpädagogischen Arbeit mit rechtsorientierten Jugendlichen und Möglichkeiten der Prävention im Elementarbereich. Eine weitere Aufgabe ist die Erarbeitung von Vorschlägen und Empfehlungen für sachgerechte Evaluationen im Bereich der Rechtsextremismus- und Rassismusprävention.
Im Interesse einer verbesserten Kooperation fördert die Arbeitsstelle die Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch aller Verantwortlichen. Dabei werden auch Kontakte ins europäische Ausland aufgebaut.

Zur Datengewinnung werden Experteninterviews, leitfadengestützte Interviews mit Praktiker/innen, Gruppendiskussionen mit Jugendlichen, teilnehmende Beobachtungen und Dokumentenanalysen eingesetzt. Die Ergebnisse werden veröffentlicht; sie sind bei der Arbeitsstelle als gedruckte Berichte zu beziehen und werden auf der Projekthomepage als Download zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus fördert die Arbeitsstelle den fachlichen Austausch, indem sie Workshops mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis organisiert und deren Beiträge in Arbeitspapieren dokumentiert. Außerdem werden Informationen zum aktuellen Diskussionsstand veröffentlicht sowie Fachaustausche mit Kolleg/innen aus europäischen Nachbarländern organisiert.

Kontakt:
Deutsches Jugendinstitut e.V.
Nockherstr. 2
81541 München
Tel. (089) 62306-0
Fax: (089) 62306 - 162

Jugendclub Courage Köln e.V.

Der Jugendclub Courage hat sich aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen in den 90er Jahren besonders zum Ziel gesetzt, rassistischen und rechtsextremen Tendenzen in der Gesellschaft entgegen zu treten. Es existieren ständige Angebote zum Thema "Rassismus, Rechtsextremismus und Migration" für Schulen und in der offenen Jugendarbeit.Kontaktadresse :

Jugendclub Courage
Sechzigstr. 73
50733 Köln

Tel.: 0221 5209 36
Fax: 0221 52 57 57
E-Mail: jc-courage@netcologne.de

Homepage: http://www.jc-courage.de/

 


ConAct - Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch

ConAct ist im Bereich der deutsch-israelischen Jugendkontakte aktiv. Die Initiative unterstützt mit ihrer Arbeit bestehende Kontakte und versucht, neue Ideen für den Austausch anzuregen. Dies geschieht durch die Vernetzung von Informationen, die Beratung zur Planung und Finanzierung von deutsch-israelischen Jugendbegegnungen und die Durchführung von Projekten zur Weiterentwicklung und Reflexion des deutsch-israelischen Jugendaustausches.
ConAct wurde im Oktober 2001 in der Lutherstadt Wittenberg, Sachsen-Anhalt, offiziell eröffnet und arbeitet bundesweit.

ConAct ist eine Einrichtung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit Unterstützung der Länder Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Vor Ort ist es in Trägerschaft der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt und hat sein Büro auf Einladung der Stadt Wittenberg im Alten Rathaus am Marktplatz.

ConAct hat ein Partnerbüro in Israel - den Öffentlichen Rat für Jugendaustausch mit Israel (Israel Youth Exchange Council).

Jugendbegegnungsstätte Anne Frank e.V.

Die Jugendbegegnungsstätte Anne Frank ist ein Ort, an dem sich Jugendliche und Erwachsene mit der Geschichte des Nationalsozialismus und ihren vielfältigen Bezügen zur Gegenwart auseinandersetzen können. Sie veranstaltet Seminare, Workshops und Projekttage zu historischen und aktuellen Themen. In der Ausstellung "Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland" kann man sich über das Leben der Anne Frank informieren. Ausgangs- und Bezugspunkt der Arbeit bilden die Biografie und das Tagebuch der Anne Frank. Ihr Schicksal steht exemplarisch für das aller Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus Opfer von Antisemitismus und Rassismus wurden. Die Achtung der Menschenrechte und die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, sozialem Status und Lebensweise stellt der Verein in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen. Ihnen liegt ein pädagogisches Konzept zugrunde, das als "Das Thematische Dreieck" zwischen Historischem Lernen, Begegnung und Menschenrechtsarbeit bezeichnet wird.Mailadresse
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