Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten in NRW e.V.

Mit vielfältigem Engagement widmen sich vielerorts in Nordrhein-Westfalen Gedenkstätten, Dokumentationszentren, Begegnungs-stätten und Lernorte der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Sie verweisen auf die Rolle der regionalen und lokalen Ebene in der Diktatur, finden Spuren, fragen nach dem Schicksal von Verfolgten und analysieren kritisch das Handeln der Täter vor Ort.

Kontakt:
Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW e. V.
c/o Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Telefon: (0049)-(0)251-492-7048
Telefax: (0049)-(0)251-492-7918
E-Mail: tenhomp@stadt-muenster.de

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Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus des Landkreises Rems-Murr

Die Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus ist zentrale Anlaufstelle für alle Einrichtungen und Bürger, die beruflich oder privat mit Rechtsextremismus konfrontiert sind, sich informieren oder etwas gegen Rechtsextremismus unternehmen möchten.Sie vernetzt verschiedene Institutionen auf Kreisebene (Fachbeirat Rechtsextremismus) und auf Gemeinde- und Stadtteilebene, um gemeinsam gegen Rechtsextremismus vorgehen zu können, Hilfesuchenden eine optimale Unterstützung zu gewährleisten und mit den vorhandenen Möglichkeiten mehrerer Einrichtungen Projekte durchzuführen. Sie ist Teil des Kreisjugendamtes.
Die Koordinierungs- und Beratuntsstelle berät, unterstützt und vernetzt bei der Prävention und im Umgang mit Rechtsextremismus wie z. B. bei der Aufarbeitung rechtsextremer Vorkommnisse, Erarbeitung von Leitfäden, Lösungs- und Präventionskonzepten. Neben Hilfe im Einzelfall stellt die Stelle Informationen und Arbeitsmaterial bereit und bietet Fortbildungsveranstaltungen an.
Auch Eltern und Angehörige von rechtsorientierten Jugendlichen können sich an die Informationsstelle wenden.
Rechtsorientierte Jugendliche finden hinsichtlich ihrer Lebensgestaltung Beratung, ebenso rechtsextreme Jugendliche und junge Erwachsene, die aus der Szene aussteigen möchten.
Die Informations- und Beratungsstelle leistet Prävention durch Veranstaltungen und Ausstellungen, durch Pressearbeit wird die Öffentlichkeit oder einzelne Einrichtungen gezielt über Rechtsextremismus informiert. Gemeinsam mit anderen Einrichtungen werden Präventions- und Aufklärungsprojekte entwickelt.

Kontakt:
Landkreis Rems-Murr
Kreisjugendamt
Koordinierungs- und Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus
Kreishaus in Waiblingen
Alter Postplatz 10
71332 Waiblingen
Tel.: (07151) 501-0
Fax: (07151)501-1525
E-Mail: info@rems-murr-kreis.de

NDC - Netzwerk für Courage Baden-Württemberg

Das Netzwerk für Demokratie und Courage ist eine deutschlandweit tätige Vereinigung, die einige regionale Abteilungen unterhält.

Das Baden-Württemberger Netzwerk wird von jungen Leuten gestaltet, die ein gemeinsames Ziel verbindet: Sie möchten ihrer Meinung zu den Themen Demokratie, Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile, Gewalt und Jugend Ausdruck verleihen. Sie wollen eine demokratische Kultur schaffen, an der sich alle aktiv beteiligen. Dazu gehört die Achtung jedes einzelnen Menschen, unabhängig von Herkunft, Sprache, Religion oder Geschlecht. Erscheinungen wie Rechtsextremismus und Rassismus sind nicht entschuldbar.

Das NDC diskutiert, klärt auf, bestärkt, aber widerspricht auch, wenn es eine andere Meinung vertritt. Die Methode dazu sind die Projekttage "Für Demokratie Courage zeigen". Es geht den Aktiven vom NDC Baden-Württemberg nicht darum, handfeste Nazis zu bekehren. Sie möchten stattdessen andere Menschen im Kampf gegen rechts unterstützen.

Kontakt:
Netzwerk Demokratie und Courage
DGB Bezirk Baden-Württemberg
Abteilung Jugend
Willi-Bleicher-Straße 20
70174 Stuttgart
Telefon: +49 711 2028 231
Telefax: +49 711 2028 267
eMail: jugend-bw@DGB.de

"Altdorf Gegen Rechts"

Aus der Selbstdarstellung: "In den letzten Jahren konnte man glauben, in Altdorf gäbe es kein Problem mit Rechtsextremismus. Vor allem durch das permanente Totschweigen von Seiten der Polizei, zu der die NPD nach eigenem Bekunden gute Freundschaften unterhält, gab es kaum eine öffentliche Diskussion über aktuelle Vorfälle."
Hier will sich die Initiative "Altdorf gegen rechts" einschalten: Zusammen mit den Opfern neonazistischer Gewalt möchte sie die Ereignisse dokumentieren und an die Öffentlichkeit bringen. Damit wird erst die Grundlage für den öffentlichen Diskurs geschaffen.

Zudem soll ein Bewusstsein für das Problem des Rechtsextremismus geschaffen werden und für mehr Zivilcourage geworben werden.

Gleichzeitig fördet das Bündnis eine tolerante und antifaschistische Jugendkultur in Altdorf, zum Beispiel durch das Veranstalten von Konzerten.

Initiative Toleranz - Für Verständigung und gegen Gewalt - e.V.

Kontaktadresse:
Initiative TOLERANZ e.V.
c/o Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117 Berlin

Telefon:
030/5000-4149
Telefax:
030/5000-54149
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