Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten in NRW e.V.

Mit vielfältigem Engagement widmen sich vielerorts in Nordrhein-Westfalen Gedenkstätten, Dokumentationszentren, Begegnungs-stätten und Lernorte der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus. Sie verweisen auf die Rolle der regionalen und lokalen Ebene in der Diktatur, finden Spuren, fragen nach dem Schicksal von Verfolgten und analysieren kritisch das Handeln der Täter vor Ort.

Kontakt:
Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW e. V.
c/o Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Telefon: (0049)-(0)251-492-7048
Telefax: (0049)-(0)251-492-7918
E-Mail: tenhomp@stadt-muenster.de

Weitere Artikel

Verein für soziale Arbeit und Kultur e.V. (VAKS)

Der Wunsch zur aktiven Mithilfe an der Entwicklung einer sozial gerechten und multikulturellen Gesellschaft das Hauptmotiv für die Gründung des Vereins für Soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. im JAHR 1985. Den Schwerpunkt der Arbeit in verschiedenen sozialen und kulturellen Bereichen bildet dabei die Hilfe und Unterstützung von Zuwanderern und Menschen ohne deutschen Pass beim Integrationsprozess in die Gesellschaft.
Kontakt:
Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V. (VAKS)
Sandstraße 12
57074 Siegen
Telefon (0271) 38783-0
Telefax (0271) 38783-20
E-Mail: info@vaks.info

Kölner Appell gegen Rassismus e.V.

Der Kölner Appell entstand 1983 aus einer bundesweiten Unterschriftensammlung, dem „Kölner Appell gegen menschenfeindliche Ausländerpolitik“. In den folgenden Jahren wurde durch Info-Stände, Flugblätter, Demonstrationen und andere Formen des gewaltfreien Protestes für die Gleichberechtigung aller Menschen gearbeitet. Ab 1988 – als der Kölner Appell in das Vereinsregister eingetragen wurde – kamen Sozial- und Asylberatung und andere Formen praktischer Hilfe dazu.Der Kölner Appell setzt sich ein für eine Welt, in der alle ohne Angst verschieden sein können. Der parteiunabhängige Verein ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV) und wird von der Stadt Köln als interkulturelles Zentrum und als Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe anerkannt.

Der Verein leistet mit Angeboten wie Hausaufgabenbetreuung oder mit Publikationen wie dem Kölner Stadthandbuch praktische Hilfe. Im Aufgabenbereich „Erinnerungsarbeit“ möchte er (vor allem Menschen mit Migrationshintergrund) die deutsche Geschichte zugänglich machen und organisiert z.B. türkischsprachige Führungen durch NS-Gedenkstätten.

Kontakt:
Kölner Appell gegen Rassismus e.V.
Körnerstr. 77 - 79
50823 Köln

"We will rock you - Gegen rechten Lifestyle"

Fester Bestandteil der rechten Szene in Berlin und Brandenburg ist eine rechtsextreme Infrastruktur mit Läden, Kneipen und Clubs. Sie vertreiben zum Beispiel rechte Kleidungsmarken und werden hauptsächlich von Szeneangehörigen oder -sympathisanten besucht.
Rechter Lifestyle dient dabei nicht allein der Stiftung einer gemeinsamen Identität, sondern stärkt die Szene auch finanziell.

Dagegen möchte die Initiative "We will rock you - Gegen rechten Lifestyle“ angehen. Sie möchte Strukturen des rechten Lifestyles in Berlin und Umland aufdecken und öffentlich bekannt machen. So möchte sie der Bevölkerung, aber auch den VermieterInnen und LieferantInnen bewusst machen, mit wem sie es zu tun haben. Dadurch leistet die Initiative zum einen einen direkten Beitrag im Kampf gegen rechts. Zum anderen betreibt sie umfangreiche Aufklärungsarbeit.

Neben einer Homepage auf der umfassend über Marken, Läden, Bands, etc und deren Verstrickungen in die rechte Szene berichtet wird, sind auch Demonstrationen, vor-Ort-Aktionen sowie eine Informations-Broschüre geplant.

Kontakt:
werockyou{at}web.de

Jugendinitiative gegen Rechtsextremismus Wunsiedel

Die Jugendinitiative gegen Rechtsextremismus ist ein Zusammenschluss von ca. 25 Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren, die überzeugt sind, dass sich Rechtsextremismus nicht durch Wegschauen oder Bagatellisieren, sondern nur durch konsequentes, engagiertes und durchdachtes Handeln aller Bürger/innen bekämpfen lässt.
Die überparteiliche Initiative fühlt sich demokratischen, humanistischen und christlichen Werten, sowie der Achtung der Menschenwürde verpflichtet.
Diakonin Andrea Heussner
für das Evang. Jugendwerk Fichtelgebirge
Jean-Paul-Platz 5
95632 Wunsiedel