Waldorf Connection. Rudolf Steiner und die Anthroposophen

Von Armin Pfahl-Traughber
06.05.2004 - Ein zweiter Anlauf soll die von Guido und Michael Grandt schon 1997 vertretene These untermauern, Rudolf Steiners Anthroposophie sei im Kern eine okkult-rassistische Weltanschauung. Steiner habe sich okkult "Eingeweihter", mit einer übersinnlichen Welt Kontakt stehend, dargestellt, rassistische Auffassungen vertreten und Elitebildung angestrebt; hiervon lasse sich die Erziehung nicht trennen. Aber Steiners Rassismus blieb im Rahmen dessen, was Anfang des Jahrhunderts leider durchaus üblich war: Warum das anthroposophische Erbe diskreditierender ist als das allgemeine Erbe der bürgerlichen Gesellschaft dieser Zeit, dazu äußern sich die Autoren nicht.

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Erschienen in: Rezensionen