Villigster Forschungsforum zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus

Das Villigster Forschungsforum besteht seit September 2000. Es wurde von Promovierenden des Evangelischen Studienwerks gegründet, die sich mit der Erforschung von Holocaust und Genozid beschäftigen.Im November 2003 konstituierte sich das Forum als Verein.

Der Verein ist interdisziplinär ausgerichtet und interessiert sich für ein breites Themenspektrum. Bisher sind folgende Disziplinen vertreten: Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaft und Soziologie.
Das Forschungsforum arbeitet eng mit dem Evangelischen Studienwerk e.V. Villigst zusammen. Daher existieren strukturelle und organisatorische Verbindungen, die den Austausch über wissenschaftliche, philosophische, politische und künstlerische Auseinandersetzungen und Forschungen zur Geschichte und Wirkung von Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus sicherstellen.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Wissenschaft und Forschung zur Entstehung, Struktur, Bedeutung und Wirkung von Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus sowie zu den geschichtlichen Weisen ihrer Reflexion.
Darüber hinaus soll die Forschungsförderung des Evangelischen Studienwerks e. V. Villigst speziell auf dem Gebiet der Holocaust- und Antisemitismusforschung unterstützt und intensiviert werden.
Schließlich strebt der Verein die überregionale und internationale Zusammenarbeit mit Personen sowie mit anderen wissenschaftlichen (öffentlichen und privaten) Einrichtungen und Organisationen an, die an den gleichen Themen arbeiten.

Zur Umsetzung dieser Ziele werden wissenschaftliche Veranstaltungen und Forschungsprojekte durchgeführt und wissenschaftliche Publikationen zu den oben genannten Themen gefördert und veröffentlicht.

Weitere Artikel

OSZ gegen Rechts

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind auch an den berufsbildenden Oberstufenzentren (OSZ) ein aktuelles Problem. OSZ gegen Rechts hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt die demokratische Kultur in den Schulen zu fördern und damit einen aktiven Beitrag zur Verdrängung von rechtsextremem Gedankengut und Aktivitäten zu leisten.
OSZ gegen Rechts richtet sich dabei vor allem an SchülerInnen und PädagogInnen. Der Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Angebot von Seminaren und Workshops zu so verschiedenen Themen wie Autoritarismus, Fremdenfeindlichkeit oder Globalisierung. Ebenso jedoch werden Argumentationshilfen, Literaturempfehlungen und Tipps für SchülervertreterInnen angeboten.

Kontakt:
Michael Hammerbacher, c/o RAA Berlin -
Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V.
Chausseestraße 29, D - 10115 Berlin
Phone: +49 30 240 45 - 240
Fax: +49 30 240 45 - 509
E-Mail: kontakt@osz-gegen-rechts.de

adip - Antifaschistisches Dokumentations- und Informationsprojekt

Das Antifaschistische Dokumentations- und Informationsprojekt (adip) ist ein Zusammenschluss junger Menschen aus verschiedenen Städten Deutschlands. Das adip hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf rassistische, antisemitische, nationalistische Tendenzen und auf rechte bzw. rechtsextreme Strukturen in der Gesellschaft hinzuweisen und diesen entgegenzuwirken. Hierfür werden Primärquellen, Tageszeitungen, Fachliteratur und weitere Informationen ausgewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Diese Öffentlichkeitsarbeit geschieht beispielsweise in Form von Zeitungsartikeln, Broschüren oder auch mittels der Internetseite. Dabei konzentriert sich die Arbeit vor allem auf den Großraum Nürnberg und die Region Nordbayern.
Kontakt:
adip - Antifaschistisches Dokumentations- und Informationszentrum
Königswarter Straße 16
90762 Fürth

Mahnung gegen Rechts

Ziel der Initative ist es, die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit im "Dritten Reich" zu fördern.Dazu werden auf der Homepage Fakten und Informationen über die Zeit der Hitler-Diktatur in deutschen Städten und Gemeinden von 1933 - 1945 präsentiert. Bisher ist eine Auswahl sächsischer und baden-württembergischer Städte aufgelistet, deren Geschichte während des Nationalsozialismus beleuchtet wird.

Neben dieser Zusammenstellung beinhaltet die Homepage einen geschichtlichen Abriss der NS-Diktatur und stellt so genannte "Flüsterwitze" aus den Reihen des Widerstandes dar.

Cicero Werkstudio
Talgrabenstr. 6
70499 Stuttgart

Ansprechpartner: Hans-Ulrich Suckert (Chefredakteur)
                              0176-68178303

 

MANEO-ToleranzKampagne

Gewalttaten zählen ebenso wie diskriminierende Äußerungen zu Alltagserfahrungen vieler homosexueller Menschen.Maneo klärt mit seiner Informationskampagne über homophobe Gewalt auf. Über die gesamte Breite der Szenen wird dafür geworben, Gewalt und Diskriminierung nicht zu akzeptieren und Fälle zu melden.
Die Initiative setzt sich dafür ein, dass bürgerliche Freiheiten geschützt werden und deshalb homophobe Gewalt keinen Platz in der Gesellschaft hat.

Zu den Projektbausteinen zählen das Erstellen von Informationsmaterial für die homosexuellen Szenen, Pressearbeit, die Organisation von Veranstaltungen und weiteren öffentliche Diskussionsforen, Publikationen und eine Umfrage zur homophoben Gewalt in Berlin.

Kontakt:
MANEO -ToleranzKampagne
c/o Mann-O-Meter e.V.
Bülowstraße 106
10783 Berlin
Tel.: +49 (0)30 21 75 32 13
Fax: +49 (0)30 23 63 81 42