Stiftung Zurückgeben

Die Stiftung ZURÜCKGEBEN fördert Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen jüdischer Herkunft oder jüdischen Glaubens, die in Deutschland leben. Sie tut dies im Wissen um die Zerstörung der Arbeitsmöglichkeiten von Juden und Jüdinnen während des Nationalsozialismus. Die Stiftung möchte damit zur Vielgestaltigkeit jüdischen Lebens in Deutschland beitragen.
Von der Entrechtung, Enteignung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Europa profitierten viele Deutsche direkt oder indirekt. Diese Bereicherung wirkt weiter zum Vorteil der nächsten und übernächsten Generation. In vielen Familien wurde bis heute nicht darüber gesprochen.

Gerade die damals weit verbreitete und unspektakuläre Vorteilsnahme ist juristisch nicht zu fassen. Häufig sind die Geschädigten nicht bekannt. Die Stiftung bietet die Möglichkeit, unabhängig von Gesetzen und Fristen aus freien Stücken und symbolisch zurückzugeben. Dazu werden Projektzuschüsse und in Einzelfällen Stipendien an Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen vergeben.

Kontakt:
Stiftung ZURÜCKGEBEN
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
D-10405 Berlin
Tel.: +49 30 - 42 02 26 45
Fax: +49 30 - 42 02 33 30
info@stiftung-zurueckgeben.de

Weitere Artikel

"Stop Thor Steinar"

Homepage mit zahlreichen Informationen und Neuigkeiten über das Neonazi-Modelabel Thor Steinar und rechtsextremistische Symbolik.
Kontakt:
“Stop Thor Steinar”
Liebigstr.34
10247 Berlin
stopthorsteinar{at}web.de

burks.de

Privates Informationsportal des freien Autoren und Journalisten Burkhard Schröder, der eine umfangreiche Linkliste zu den Themen (Anti-)Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zusammengestellt hat.Nicht nur Gruppierungen gegen rechts, sondern auch rechtsextreme Organisationen werden vorgestellt. Darüber hinaus sind zahlreiche Artikel verlinkt, in denen über Aussteiger aus der rechtsextremen Szene berichtet wird.

Schalker Fan-Initiative e.V.

Die Initiative stand aus dem Eindruck heraus, dass zunehmende Ausländerfeindlichkeit im Parkstadion Schalke nicht hinnnehmbar sind. Schnell war die Idee geboren, eine Aktion „Schalker gegen Rassismus“ zu starten. Erste Aktionen bestanden aus dem Verteilen von Flugblättern, auf denen sich Spieler und Trainer gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit aussprachen.

Gemeinsames Flugblattverteilen in der Gelsenkirchener Innenstadt mit Büskens, Müller, Eigenrauch und dem jetzigen Torwart des Vereins aus der Nähe von Lüdenscheid schlossen sich an. Was damals so klein anfing, ist heute mit gut 420 Mitgliedern der zweitgrößte Schalke-Fanclub im Dachverband der Schalker Fan Clubs.

In der Zwischenzeit wurde die Organisation in "Schalker Fan-Initiative" umbenannt. Der gemeinnützige Verein arbeitet eng mit dem Bündnis aktiver Fußballfans (BAFF) zusammen und ist Gründungsmitglied des europaweiten Fan-Netzwerkes Football Against Racism in Europe (FARE).

Durch die Arbeit sollen Vorurteile abgebaut werden, außerdem werden Fans bundes- und europaweit vernetzt.