Skinheads: Portrait einer Subkultur

Von Armin Pfahl-Traughber
06.05.2004 - Skinheads werden über die Medien in der Regel als gewaltbereite, hasserfüllte und rechtsextremistische Glatzenträger wahrgenommen. Dieses Bild trifft sicherlich auch zu, ignoriert aber andere Aspekte der jugendlichen Subkultur. Darüber hinaus blendet die einseitige Fixierung auf eine solche Vorstellung die Entstehung, Entwicklung und Politisierung dieser in vielen Ländern vorhandenen Szene aus der Betrachtung aus. Ihr widmet sich Christian Menhorn in seinem Buch "Skinheads: Portrait einer Subkultur", das auf einer grundlegenden Kenntnis und inhaltlichen Auswertung von zahlreichen Informationen und Materialien aus der Szene selbst basiert. Der Autor will darin die globale Entwicklung der Skinhead-Bewegung in einer historischen Rückschau beschreiben und entgegen des Medienbildes auf die Vielschichtigkeit des Szene-Kultes aufmerksam machen.

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Erschienen in: Rezensionen