Schulmuseum Leipzig

Das Museum organisiert Dauer- und Wanderausstellungen, die sich mit Schulgeschichte beschäftigen. Besonders wird dabei auf die Entwicklung von Widerstand und Systemkritik im schulischen Raum eingegangen. Das Projekt „Gegen den Strom – Schule im Widerstand“ vermittelt den Besuchern auf interaktive Art und Weise Informationen und regt zum Mitmachen an. 2008 wurde das Schulmuseum mit dem sächsischen Förderpreis für Demokratie ausgezeichnet.
Kontakt:
Schulmuseum Leipzig
Schulmuseum - Werkstatt für Schulgeschichte Leipzig
Goerdelerring 20
04109 Leipzig
Tel.: 0341 - 2130568
Fax: 0341 - 2155843

Weitere Artikel

MANEO-ToleranzKampagne

Gewalttaten zählen ebenso wie diskriminierende Äußerungen zu Alltagserfahrungen vieler homosexueller Menschen.Maneo klärt mit seiner Informationskampagne über homophobe Gewalt auf. Über die gesamte Breite der Szenen wird dafür geworben, Gewalt und Diskriminierung nicht zu akzeptieren und Fälle zu melden.
Die Initiative setzt sich dafür ein, dass bürgerliche Freiheiten geschützt werden und deshalb homophobe Gewalt keinen Platz in der Gesellschaft hat.

Zu den Projektbausteinen zählen das Erstellen von Informationsmaterial für die homosexuellen Szenen, Pressearbeit, die Organisation von Veranstaltungen und weiteren öffentliche Diskussionsforen, Publikationen und eine Umfrage zur homophoben Gewalt in Berlin.

Kontakt:
MANEO -ToleranzKampagne
c/o Mann-O-Meter e.V.
Bülowstraße 106
10783 Berlin
Tel.: +49 (0)30 21 75 32 13
Fax: +49 (0)30 23 63 81 42

Bundesarchiv - Außenstelle: Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung der NS-Verbrechen

Das in der Zentralen Stelle Ludwigsburg verwahrte Archivgut bietet einen fast vollständigen Überblick über die an bundesdeutschen Staatsanwaltschaften und Gerichten anhängig gewesenen NS-Verfahren. Aufgrund ihrer systematisch betriebenen Vorermittlungen sowie ihrer Koordinierungsfunktion für NS-Verfahren hat die Zentrale Stelle eine besondere Bedeutung für die juristische Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen in der Bundesrepublik.
Archivbenutzung:
Die Ludwigsburger Außenstelle des Bundesarchivs übernimmt die nicht mehr zum Zwecke der Strafverfolgung benötigten Unterlagen der Zentralen Stelle und macht sie für die Benutzung zugänglich.

Angebote für Schulen:
Vergangenheit ist Gegenwart:
Das Archivgut bietet tiefe Einblicke in Ursachen und Ausmaß der NS-Barbarei. Ein spezielles pädagogisch-didaktischen Angebot für Schüler und Lehrer unterstützt das nachhaltige Lernen in den Fächern Geschichte, Gemeinschaftskunde, Ethik und Religion.

Ausstellung:
"Die Ermittler von Ludwigsburg" - ständige Ausstellung über die juristische Aufarbeitung von NS-Verbrechen im historischen Schorndorfer Torhaus."

Kontakt:
Bundesarchiv
Außenstelle Ludwigsburg
Postfach 1144
71611 Ludwigsburg

Postanschrift:
Schorndorfer Str. 58
71638 Ludwigsburg
Tel.: 07141/8992-83
Fax: 07141/8992-12
Email:
ludwigsburg@barch.bund.de

Stiftung Geissstrasse Sieben

Benannt hat sich die Inititive nach dem Haus in der Stuttgarter Geißstraße 7, das 1994 Ziel eines Brandanschlages wurde und in dem sieben Menschen starben.
Mit dem Ziel, am Ort von Tod und Leid eine friedliche und lebendige, soziale und kulturelle Stätte für Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu schaffen, gründete sich 1996 die Stiftung Geissstrasse Sieben und baute das Haus wieder auf.

Haupttätigkeit der Stiftung ist die Organisation von Vorträgen, Lesungen, Diskussionen, Workshops und Ausstellungen, die das Zusammenleben der eigenen mit fremden Kulturen thematisieren. Aktuelle, gesellschaftlich brisante und philosophisch orientierte Fragen werden dort debattiert und mit der Geschichte der Stadt verbunden.

Die Veranstaltungen werden häufig in Kooperation durchgeführt. Projekte und Publikationen nehmen sich wichtiger Figuren und Probleme der Stadtgeschichte an.

Darüber hinaus gibt die Stiftung Gedenkblätter heraus, die unter anderem an das Schicksal von Zwangsarbeitern, Deportierter und im Widerstand aktive Menschen erinnert.

Kontakt:
STIFTUNGGEISSSTRASSESIEBEN
Stiftung des bürgerlichen Rechts
Geißstraße 7
70173 Stuttgart
Tel. 0711 - 23 60 201
Fax 0711 - 23 60 204
E-Mail: stiftung{at}geissstrasse.de

tacheles reden! Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus e.V.

Der Verein betreibt Bildungs- und Informationsarbeit im Bereich des Antisemitismus. So soll rechtsextremistischen Strömungen entgegengewirkt werden. Konkret gestaltet sich die Bildungsarbeit in Form von Vorträgen, die der Verein zu den Themen Antisemitismus und „Rechtsextremismus und Frauen“ anbietet. Darüber hinaus erstellt der Verein Bildungsmaterialien für den Unterricht und dokumentiert rechtsextremistische Übergriffe anhand einer Jahreschronologie.
Kontakt:
tacheles reden! Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus e.V.
Lausitzer Straße 10
10999 Berlin
E-Mail: tacheles@tacheles-reden.de