"Mit Recht gegen rechts"

Die Initiative „Mit Recht gegen Rechts“ der Friedrich-Naumann-Stiftung lobt einen Schülerwettbewerb gegen Rechtsextremismus aus und führt vor allem Veranstaltungen durch. Zudem sammelt sie auf der Homepage Hintergrundinformationen und Presseartikel über Rechtsextremismus und stellt diese zum Download bereit. Schirmherrin ist Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Kontakt:
Friedrich-Naumann-Stiftung
Virtuelle Akademie
Karl-Marx-Straße 2
14482 Potsdam
Telefon: 0331/7019-200
virtuelle-akademie@fnst-freiheit.org

Weitere Artikel

"Stiftung Bürgermut"

Die Stiftung möchte bürgerschaftliches Engagement in der Bundesrepublik, gleich zu welchem Thema, fördern. Sie sucht daher 1000 Projekte, in welchen Menschen die Gesellschaft offen, fair und kreativ gestalten möchten. Engagierten Bürgern bietet sie umfassende Hilfestellungen.
Kontakt:
Stiftung Bürgermut
Propststraße 1
10178 Berlin
Tel.: 030/ 30881666
Fax: 030/ 30881670
E-Mail: info(at)buergermut.de

Interkultureller Rat in Deutschland e.V.

Der Interkulturelle Rat
Der Interkulturelle Rat wurde am 30. August 1994 gegründet. In ihm arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität sowie verschiedener gesellschaftlicher Gruppen wie Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Religionsgemeinschaften, Migranten- und Menschenrechtsorganisationen, Kommunen und staatlichen Stellen, Medien und Wissenschaft zusammen.

Funktion und Zweck des Interkulturellen Rates

Die Globalisierung ist nicht nur auf die Wirtschaft beschränkt. Sie bringt auch kulturelle und politische Herausforderungen mit sich. Wanderungsbewegungen nehmen zu. Gesellschaften werden multikulturell.

Das macht eine interkulturelle Politik erforderlich, die Interessen von ethnischen, religiösen und kulturellen Minderheiten ebenso berücksichtigt wie Erwartungen und Ängste der Mehrheitsgesellschaft. Der Interkulturelle Rat tritt für die Entwicklung und Umsetzung einer interkulturellen Politik ein.

Der Interkulturelle Rat arbeitet mit staatlichen Stellen, Migranten- und Menschenrechtsorganisationen und anderen gesellschaftliche Gruppen zusammen und fördert den Dialog der verschiedenen Gruppen miteinander. Auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene werden Runde Tische, Gesprächsforen oder Gremien befürwortet und initiiert, in denen an der Überwindung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt gearbeitet wird.

Darüber hinaus bildet die Vernetzung auf nationaler und europäischer Ebene einen Schwerpunkt der Arbeit, wie zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Wien. Der Interkulturelle Rat veröffentlicht Argumentationshilfen und Broschüren, um über aktuelle Themen zu informieren und führt eigene Veranstaltungen wie die Interkulturellen Konferenzen und Fachtagungen durch. Presseinformationen und Medienarbeit tragen zur öffentlichen Bewußtseinsbildung bei.

Ziele des Interkulturellen Rates

* Wir wollen interkulturelle und interreligiöse Dialogstrukturen zwischen deutschen und ausländischen Bürgerinnen und Bürgern und ihren Organisationen entwickeln und so den Tendenzen zum ethnischen Rückzug der Minderheiten entgegenwirken.
* Wir wollen durch eine langfristig angelegte Aufklärungsarbeit Vorbehalte in der Bevölkerung abbauen und Akzeptanz für Deutschland als Einwanderungsland schaffen
* und fremdenfeindliche Einstellungen überwinden und zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen.

Interkultureller Rat in Deutschland
Geschäftsstelle
Göbelstraße 21
64293 Darmstadt
Tel: 06151-339971
Fax: 06151-3919740
Email: info@interkultureller-rat.de
Website

Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.

Der Deutsche Koordinierungsrat (DKR) und seine über 80 Gesellschaften setzen sich ein für die Verständigung zwischen Christen und Juden, den Kampf gegen Antisemitismus und Rechtsradikalismus sowie für ein friedliches Zusammenleben der Völker und Religionen.
Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sind in der Bundesrepublik Deutschland nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Unrechtsstaat entstanden. Die über 80 einzelnen Gesellschaften werden vom überregionalen Deutschen Koordinierungsrat (DKR) getragen.

Begründet in der biblischen Tradition folgt der DKR der Überzeugung, dass im politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die Ernst macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts.

Der DKR setzt sich ein für Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden bei gegenseitiger Achtung aller Unterschiede, für Erinnerung an die Ursprünge und Zusammenhänge von Judentum und Christentum, für Selbstbesinnung in den christlichen Kirchen hinsichtlich der Judenfeindschaft, für die Bewahrung der noch erhaltenen, vielfältigen Zeugnisse jüdischer Geschichte, für die Entfaltung freien, ungehinderten jüdischen Lebens in Deutschland, für die Achtung der Eigenständigkeit und für Solidarität mit dem Staat Israel als jüdischer Heimstätte.

Die Arbeit des DKR richtet sich gegen Judenfeindschaft, Rechtsextremismus, Intoleranz und Diskriminierung.

Kontakt:
Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Deutscher Koordinierungsrat e.V.
Otto-Weiß-Straße 2
61231 Bad Nauheim
Fon 0 60 32 / 91 11 - 0
Fax 0 60 32 / 91 11 25
info@deutscher-koordinierungsrat.de

Internationale Liga für Menschenrechte

Kontaktadresse:Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 BerlinFon: 030/ 396 2122
Fax: 030/ 396 21 47

Email: vorstand@ilmr.org
Die Internationale Liga für Menschenrechte arbeitet auf der Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, der Europäischen Menschenrechtskonvention von 1950 und den beiden UN-Pakten von 1966. Sie betrachtet die Menschenrechte als universell und unteilbar. Ihr Menschenrechtsbegriff umfaßt gleichberechtigt die bürgerlich-politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Schutz- und Teilhaberechte - unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder politischer Überzeugung.

Mit der Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen bekannten sich alle nationalen Regierungen zu den Menschenrechten. Weltweit klafften jedoch Anspruch und Wirklichkeit auseinander. Zu Zeiten des Kalten Krieges wie auch heute wurden und werden die Menschenrechte nicht selten machtpolitisch instrumentalisiert. Diskriminierende gesellschaftliche Strukturen, wie die systematische Benachteiligung von Frauen oder Minderheiten, wurden bislang kaum aufgebrochen. Infolge der wirtschaftlichen Globalisierung höhlen Maßgaben von "Strukturanpassung" und "Standortsicherung" insbesondere die sozialen Menschenrechtsstandards aus und beschneiden die Menschen und Staaten in ihrer demokratischen Selbstbestimmung.

Menschenrechte sind universell. Solange kein demokratisches, internationales Rechtssystem institutionalisiert ist, das wirksam die Menschenrechte der einzelnen garantiert, wird die Internationale Liga für Menschenrechte die Nationalstaaten weiterhin für die rechtliche Durchsetzung der Menschenrechte in die Pflicht nehmen.