Potsdamer Fußballerinnen kicken gegen Rassismus

Am Morgen des 16. April 2006 wurde ein deutscher Staatsbürger äthiopischer Herkunft in der Stadt Potsdam Opfer eines ebenso brutalen wie menschenverachtenden und verbrecherischen Überfalls.
Der 1. FC Turbine Potsdam möchte ein Zeichen setzen gegen rassistische Gewalt. "Auch wir wollen zeigen - Potsdam ist anders. Potsdam ist eine Stadt der Weltoffenheit, der Toleranz und der Mitmenschlichkeit.", so Günter Baaske, Präsident des 1. FC Turbine und SPD-Fraktionsvorsitzender im brandenburgischen Landtag.

Daher wird wird das am kommenden Sonntag, den 23.April 2006, 11 Uhr, stattfindende Meisterschafts-Spitzenspiel des 1.FFC Turbine Potsdam gegen den FCR Duisburg 2001 unter dem Motto "Gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus" stattfinden. Dabei wird von jeder am Sonntag verkauften Eintrittskarte 1 Euro für die Familie des Opfers gespendet werden. (nm)