OSZ gegen Rechts

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind auch an den berufsbildenden Oberstufenzentren (OSZ) ein aktuelles Problem. OSZ gegen Rechts hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt die demokratische Kultur in den Schulen zu fördern und damit einen aktiven Beitrag zur Verdrängung von rechtsextremem Gedankengut und Aktivitäten zu leisten.
OSZ gegen Rechts richtet sich dabei vor allem an SchülerInnen und PädagogInnen. Der Arbeitsschwerpunkt liegt auf dem Angebot von Seminaren und Workshops zu so verschiedenen Themen wie Autoritarismus, Fremdenfeindlichkeit oder Globalisierung. Ebenso jedoch werden Argumentationshilfen, Literaturempfehlungen und Tipps für SchülervertreterInnen angeboten.

Kontakt:
Michael Hammerbacher, c/o RAA Berlin -
Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V.
Chausseestraße 29, D - 10115 Berlin
Phone: +49 30 240 45 - 240
Fax: +49 30 240 45 - 509
E-Mail: kontakt@osz-gegen-rechts.de

Weitere Artikel

Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Die Stiftung betreut Stätten politischer Gewaltherrschaft im Freistaat Sachsen. Dazu gehört zum Beispiel die Dokumentationsstelle Widerstands- und Repressionsgeschichte in der NS-Zeit und der SBZ/DDR. Zudem werden Veranstaltungen durchgeführt und eine Schriftenreihe herausgegeben.
Kontakt:
Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Dülferstr. 1
01069 Dresden
Tel.: +49 351 4695540
Fax: +49 351 4695541
E-Mail: info@stsg.smwk.sachsen.de

Nadeshda e.V.

Die Initiative betreibt mit ihrem Projekt "Mailbox NADESHDA" seit Anfang der 1990er Jahre ein Informations- und Kommunikationsmedium für Politik, Umwelt und Kultur e.V.Dies richtet sich an gesellschaftlich und politisch interessierte Menschen und soll ihnen als Forum dienen. Dabei stehen die inhaltlichen Möglichkeiten der elektronischen Medien im Vordergrund.

Nadeshda sieht die elektronischen Medien als eine wichtige Möglichkeit, in den Bereichen Politik, Kultur und Umwelt aktive Menschen und Gruppen miteinander zu vernetzen und ins Gespräch zu bringen. Dafür stellen sie umfangreiche Informations- und Diskussionsangebote bereit.

Den Schwerpunkt im Bereich der Datennetze bietet Nadeshda hauptsächlich durch das /CL-Netz, schule.* solinet.*, ausgewählte newsgroups des Usenets, u.ä., abgerundet durch diverse Archive (z.B. GIV, MD-Asyl, DISA)

Hinzu kommt ein umfassender Lokalbereich, das NADESHDA Magazin /NM, eine Bibliothek mit Archiven und Datensammlungen, sowie eine direkte Unterstützung einzelner Gruppen zur individuellen Vernetzung durch die Einrichtung von eigenen newsgroups.

Zum Nadeshda-Angebot gehören inzwischen auch Archive im WWW - diese Dokumentensammlungen zu den Themen Antifaschismus, Atomtechnik und Asyl & Migration werden laufend erweitert.

Die Initiative sieht sich jedoch ausdrücklich nicht nur als BereitstellerIn von Kommunikationsmitteln, sondern bezieht auch selbst Stellung: Für eine lebenswertere Umwelt, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Kontakt:
Nadeshda e.V.
Mindener Strasse 101
40227 Düsseldorf
Telefon: +49 - 211 - 9053865
Telefax: +49 - 211 - 9053865

Fritz-Bauer- Institut Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust

Das Fritz-Bauer-Institut ist die einzige Einrichtung in der Bundesrepublik Deutschland, die ausschließlich dem Thema "Geschichte und Wirkung des Holocaust" gewidmet ist und genießt daher internationale Aufmerksamkeit.Es ist seit dem 17.November 2000 offiziell als Bildungsträger anerkannt und arbeitet als selbständiges Kulturinstitut international mit zahlreichen wissenschaftlichen Forschungsstätten, Gedenkstätten und Museen zusammen. Die Arbeitsschwerpunkte des Instituts sind Dokumentation und Bibliothek, Erinnerungskultur und Rezeptionsforschung, Pädagogik und Zeitgeschichte. Diese vier wissenschaftlichen Abteilungen des Instituts werden durch abteilungsübergreifende Projekte und seit April 2001 durch eine Gastprofessur zur Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt ergänzt. Eine besondere Bedeutung der Arbeit des Fritz-Bauer-Instituts liegt in seiner Funktion als Schanierstelle zwischen wissenschaftlicher Forschung, der Vermittlung der Forschungsergebnisse in einer heterogenen gesellschaftlichen Öffentlichtkeit sowie der Verknüpfung von kultureller Praxis und Theoriebildung.
Fritz Bauer Institut
Studien- und Dokumentationszentrum
zur Geschichte und Wirkung des Holocaust

Stiftung bürgerlichen Rechts
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Campus Westend · IG Farben-Haus
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main

Telefon: 0 69 – 79 83 22 – 40
Telefax: 0 69 – 79 83 22 – 41
E-mail: info@fritz-bauer-institut.de
Internet: http://www.fritz-bauer-institut.de
Mailadresse
Website

Moses-Mendelssohn-Stiftung

Die Moses-Mendelssohn-Stiftung mit Sitz in Erlangen besteht seit 2004. Sie fördert Bildung und Forschungsvorhaben auf dem Feld der deutsch-jüdischen und europäisch-jüdischen Kultur. Dabei geht es zum Biespiel um die Geschichte der Juden in Deutschland oder über Studien zu Integrationsproblemen von jüdischen Zuwanderern. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung in der internationalen Völkerverständigung. Sie arbeitet eng sowohl mit dem Moses Mendelssohn Zentrum in Potsdam als auch mit der Moses Mendelssohn Akademie in Halberstadt zusammen.
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91058 Erlangen
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