Nazis auslachen

Folgender Ausschnitt eines Videos der Internetseite nazis-auslachen.de: Ein als Affe verkleideter junger Mann versteckt sich hinter Büschen während Passanten an einer sich selbst öffnenden Truhe vorbeigehen und neugierig stehen bleiben. In diesem Moment springt der Affe hervor und erschreckt die von der Neugierde Getriebenen. Alle gehen lachend auseinander. Als eine Gruppe Nazis die gleiche Neugierde packt und dasselbe Spiel sich wiederholt, schlagen sie zu statt zu lachen. Manche verstehen keinen Spaß.
Dieses Video ist einer der monatlich eingereichten Beiträge. Das Projekt wird von dem gemeinnützigen Verein Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlich-
keit e.V. betrieben und wurde von diesen aber auch Eltern und Studierenden gegründet. „Wir wollen mit den Videos auf unserem Portal zeigen, dass es keinen Sinn und keinen Spaß macht, vor allem überhaupt nicht cool ist, sich Rechtsextremen anzuschließen.“

Das vom Bundesprogramm „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt“ geförderte Projekt lobt jeden Monat einen Wettbewerb um das beste Video aus. Die Jury sind die Besucher der Homepage. Über einen Zugang können sie die Beiträge kommentieren und bewerten. Näheres zum Wettbewerb und den Bedingungen finden sich auf der unten angegebenen Homepage von Nazis auslachen.

Kontakt:

Schüler gegen Antisemitismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit e.V.
Friedbergerstr. 35
14057 Berlin

Projektleiter: Dietrich von der Ropp
Email: info@nazis-auslachen.de
Tel.: 030-21070713

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Internet Content Task Force

Die Internet Content Task Force ist ein Arbeitskreis des Verbands der deutschen Internetwirtschaft, der als Sprachrohr und Interessenvertretung der Internet- Wirtschaft bezüglich der Verantwortlichkeit für Inhalte agiert und 1996 gegründet wurde, um die Verbreitung rechtswidriger und jugendgefährdender Inhalte im Internet zu verhindern.
Schwerpunkt der ICTF im Hinblick auf die Prüfung und Bewertung von Inhalten im Internet ist das Sichten von Usenet Newsgroups sowie die Durchführung des Beschwerdemanagements im Auftrag der an dem Projekt teilnehmenden ISPs. ICTF überwacht aber auch die rechtliche und politische Entwicklung im Hinblick auf Verantwortlichkeiten und Pflichten der Provider und schaltet sich im Interesse der Provider bei Forderungen staatlicher Stellen nach restriktiveren Regeln im Vorfeld durch Abgabe von Stellungnahmen, Teilnahme an Anhörungen und Erstellung juristischer Gutachten ein, um zu einem sinnvollen Ausgleich zwischen den Interessen der Provider und denen der Allgemeinheit zu gelangen.

Der Arbeitskreis betreibt zudem gemeinsam mit der Freiwiliigen Selbstkontrolle Multimedia (FSM) über das Portal www.internet-beschwerdestelle.de eine Hotline zur Entgegennahme von Beschwerden von Internet und Usenetnutzern über illegale Inhalte. Solche Fremdbeschwerden werden dann nach der Beschwerdeordnung der Hotline geprüft und bearbeitet.

Shoa.de

Shoa.de ist eine gemeinnützige Initiative, die sich unter dem Gedanken zivilgesellschaftlichen Engagements der wissenschaftlich-didaktischen Auseinandersetzung mit den Themen Drittes Reich, Antisemitismus und Holocaust sowie ihren Nachwirkungen bis in die Gegenwart widmet. Über 80 ehrenamtliche Autoren arbeiten für Shoa.de. Das Portal soll jedem Interessierten offen stehen, der sich einbringen möchte, informieren oder aktiv mitgestalten will.

Die Gründung des Arbeitskreis Shoa.de erfolgte im Jahr 1996 durch eine Gruppe von Geschichtsstudenten, welche früh das Potenzial des Internets als didaktisches Medium erkannten. Politisch-historisch interessierte Jugendliche und Erwachsene erhalten mit dem Portal ein zeitgemäßes Informationsmedium, das wissenschaftlich fundierte Inhalte auch für ein nicht-wissenschaftliches Publikum verfügbar macht und darüber hinaus Diskussion und Austausch anregt und ermöglicht.

Kontakt:
Arbeitskreis Shoa.de e.V.
Choriner Str. 23
10435 Berlin
E-Mail: redaktion@shoa.de
Tel.:   +49 - (0) 721 - 1512753

www.naiin.org - Verein gegen Missbrauch im Internet

Im Jahr 2000 sah sich die deutsche Internet-Wirtschaft mit einem massiven Anstieg von Internet-Kriminalität konfrontiert. Die Registrierung der Domain heil-hitler.de bei der zentralen Registrierungsstelle für die deutsche Top Level Domain (TLD) ".de", DENIC, war nur die Spitze des Eisberges. Schnell war klar: Das weltweite Datennetz findet nicht nur in rechtschaffenen Personen seine Anhänger, sondern übt auch auf Straftäter eine bis dahin ungeahnte Anziehungskraft aus.
Zum damaligen Zeitpunkt nutzten viele Rechtsextremisten und Pädokriminelle das Medium zur Verbreitung ihrer Propaganda. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, gründete die deutsche Internetwirtschaft, zusammen mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft, die Initiative naain (no abuse in internet).

Die Initiative klärt durch öffentlichkeitswirksame Maßnahmen die Öffentlichkeit über die missbräuchliche Nutzung des Internets auf. Ziel ist es, Internet-Nutzer für schädliche und illegale Inhalte zu sensibilisieren.

Darüber hinaus arbeit naain mit Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden zusammen und hat betreibt eine eigene Beschwerdestelle, an die Internet-Nutzer einschlägige Seiten melden können.

Kontakt:
naiin - no abuse in internet e.V.
Verein gegen Missbrauch im Internet
Einsteinpalais
Friedrichstraße 171
D-10117 Berlin
Tel.: 030 - 46 999 37 58
Fax: 030 - 46 999 37 59
E-Mail: info@naiin.org

Web gegen Rechts

Eine der bekannteren Web-Iniativen gegen Rechtsextremismus. Im Zentrum steht ein von mehr als 20.000 Unterzeichnern unterstützter Aufruf.