Interkultureller Rat in Deutschland e.V.

Der Interkulturelle Rat
Der Interkulturelle Rat wurde am 30. August 1994 gegründet. In ihm arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität sowie verschiedener gesellschaftlicher Gruppen wie Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Religionsgemeinschaften, Migranten- und Menschenrechtsorganisationen, Kommunen und staatlichen Stellen, Medien und Wissenschaft zusammen.

Funktion und Zweck des Interkulturellen Rates

Die Globalisierung ist nicht nur auf die Wirtschaft beschränkt. Sie bringt auch kulturelle und politische Herausforderungen mit sich. Wanderungsbewegungen nehmen zu. Gesellschaften werden multikulturell.

Das macht eine interkulturelle Politik erforderlich, die Interessen von ethnischen, religiösen und kulturellen Minderheiten ebenso berücksichtigt wie Erwartungen und Ängste der Mehrheitsgesellschaft. Der Interkulturelle Rat tritt für die Entwicklung und Umsetzung einer interkulturellen Politik ein.

Der Interkulturelle Rat arbeitet mit staatlichen Stellen, Migranten- und Menschenrechtsorganisationen und anderen gesellschaftliche Gruppen zusammen und fördert den Dialog der verschiedenen Gruppen miteinander. Auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene werden Runde Tische, Gesprächsforen oder Gremien befürwortet und initiiert, in denen an der Überwindung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt gearbeitet wird.

Darüber hinaus bildet die Vernetzung auf nationaler und europäischer Ebene einen Schwerpunkt der Arbeit, wie zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit der Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Wien. Der Interkulturelle Rat veröffentlicht Argumentationshilfen und Broschüren, um über aktuelle Themen zu informieren und führt eigene Veranstaltungen wie die Interkulturellen Konferenzen und Fachtagungen durch. Presseinformationen und Medienarbeit tragen zur öffentlichen Bewußtseinsbildung bei.

Ziele des Interkulturellen Rates

* Wir wollen interkulturelle und interreligiöse Dialogstrukturen zwischen deutschen und ausländischen Bürgerinnen und Bürgern und ihren Organisationen entwickeln und so den Tendenzen zum ethnischen Rückzug der Minderheiten entgegenwirken.
* Wir wollen durch eine langfristig angelegte Aufklärungsarbeit Vorbehalte in der Bevölkerung abbauen und Akzeptanz für Deutschland als Einwanderungsland schaffen
* und fremdenfeindliche Einstellungen überwinden und zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen.

Interkultureller Rat in Deutschland
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