Initiative Schutz vor Kriminalität e.V. (ISVK)

Die ISVK ist ein Verein zur Förderung von Verbrechensaufklärung und Verbrechensverhütung. Er wurde Mitte der 1980er Jahre von Polizei, Verwaltungsmitarbeitern und Privatleuten gegründet.Die Vereinigung gibt Informationsmaterialien heraus. Damit soll die Bereitschaft in der Gesellschaft gefördert werden, sich an einer Kriminalprävention zu beteiligen. Anti-Gewalt und Sicherheitstrainings werden in Schulen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen angeboten. Der Verein leistet zudem Beratungsarbeit zum Schutz vor Kriminalität. Die wissenschaftliche Erforschung von Verbrechensursachen und -entwicklung soll außerdem gestärkt werden.

Kontakt:
Initiative Schutz vor Kriminalität e.V. (ISVK)
Otto-Braun-Straße 27
Polizeipoststelle LKA St 5219 (4)
10178 Berlin
Telefon: 030 2473548
Fax: 030 2473548
E-Mail: post@isvk.de

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Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V.

Der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V. wurde 1990 in Köln gegründet und setzt sich für die Anerkennung und gerechte Entschädigung der NS-Verfolgten ein. Zu den Gründern des Verbandes gehören u.a. Interessenverbände der Opfer. Er ist überparteilich, unabhängig und für alle NS-Verfolgten sowie ihre Verbänden offen.
Die MitarbeiterInnen des Bundesverbandes

• beraten und informieren in Entschädigungsfragen,
• unterstützen Betroffene bei der Anerkennung und Durchsetzung ihrer Rechte auf Entschädigung,
• arbeiten für die Verbesserung der Lebenssituation der NS-Verfolgten und ihrer Angehörigen,
• setzen sich für bessere gesetzliche Regelungen im In- und Ausland ein,
• fördern und organisieren die Erforschung aller Aspekte nationalsozialistischer Verfolgung,
• stehen für die Entwicklung einer Gedenkkultur, die sich an den Erfahrungen der Überlebenden
orientiert.

In den vergangenen Jahren hat die Initiative mehr als 10.000 Opfer nationalsozialistischer Verfolgung dabei unterstützt, Entschädigung für ihr Leid zu erreichen. Neben der Beratung organisierte der Verband gemeinsam mit anderen Opferverbänden auch politische Kampagnen zur Verbesserung ihrer Lebenssituation. So erkämpften sie die Einrichtung eines Härtefonds für NS-Verfolgte in NRW (1992-94), die Entschädigung für die überlebenden Opfer der NS-Militärjustiz (1990 – 97) und organisierten die Kampagne „Gerechtigkeit für die Überlebenden des Holocaust in Mittel- und Osteuropa“ gemeinsam mit dem American Jewish Committee (1995 – 1998). Während dieser Zeit setzte sich die Initiative besonders dafür ein, dass auch die ehemaligen ZwangsarbeiterInnen nicht länger von Entschädigungen ausgeschlossen blieben. Mit dem Gesetz vom 2. August 2000 erkannte die Bundesregierung das Recht auf Entschädigung von Sklavenarbeit an und gründete gemeinsam mit Vertretern der deutschen Wirtschaft die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte E.V. ist eine von zwei Verfolgtenorganisation im 27-köpfigen Kuratorium und vertritt dort die Interessen der Opfer.

Kontakt:
BUNDESVERBAND INFORMATION & BERATUNG FÜR NS-VERFOLGTE e.V.
Holweiderstr. 13-15
51065 Köln

Telefon:
Zentrale: +49-(0)221-179294-0
Beratung: +49-(0)221-179294-17 (Di & Do: 10.00 - 12.00 Uhr)
Fax: +49-(0) 221-179294-29/-28
E-Mail: info{at}nsberatung.de

agOra

Ziele von agOra:
Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für die Selbstorganisation und -artikulation von Menschen, die zu den Opfergruppen rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt gehören,

für die Stärkung der Opferperspektive in der öffentlichen Wahrnehmung,
für politische Forderungen, die sich aus der Arbeit mit Opfern rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt ergeben,

für eine Stabilisierung bzw. Ausweitung der Finanzierung von Beratungsstellen und die Schaffung weiterer Beratungsprojekte

für die Förderung des fachlichen Austausches der Mitglieder über die Situation von Opfern rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Kontakt:
agOra
c/o Reach Out
Köpenicker Str. 9
10997 Berlin
fon > 0160 78 34 996
mail > kontakt@agora-info.de

RAA-Opferberatung Sachsen

Die RAA-Opferberatung Sachsen arbeitet verteilt auf zwei Beratungsstellen in Dresden und Leipzig. Primäres Anliegen ist die Opferberatung. Dabei stehen auch der Schutz vor weiteren Gewalttaten und individuelle Unterstützung im Umgang mit Polizei und Justiz auf der Agenda.
Kontakt:
opferberatung.dresden{at}raa-sachsen.de
opferberatung.leipzig{at}raa-sachsen.de