Förderverein "Lebenswerk Käthe Loewenthal e.V."

Der Verein ist der verstorbenen Malerin Käthe Loewenthal gewidmet, die 1942 von den Nationalsozialisten ins polnische Konzentrationslager Izbica deportiert und dort ermordet wird. Ziel des Fördervereins ist es, an das Lebenswerk der Künstlerin zu erinnern.Zum einen betreut der Verein heute die Bilder Loewenthals, zum anderen sollen durch Ausstellungen und Vorträgen, das Konzipieren von Unterrichtseinheite und Fortbildungen ein Bewusstsein für das Schicksal im Nationalsozialismus verfolgter Künstler geschaffen werden.

Weitere Artikel

agrexive - Arbeitsgruppe "Rechtsextremismus" in ver.di Berlin/Brandenburg

Die Arbeitsgruppe „Rechtsextremismus“ in ver.di Berlin-Brandenburg setzt sich aus ehrenamtlichen Kollegen aus den verschiedenen Fachbereichen in ver.di und aus weiteren Fachleuten zusammen. Vorhandenes Wissen, Erfahrungen und Ideen werden gesammelt und gemeinsame Aktivitäten gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung entwickelt. Von Rassismus Betroffene können Anfragen an agrexive stellen, ebenso werden Veranstaltungen abgehalten und Broschüren herausgegeben.
Kontakt:
AG "Rechtsextremismus" in ver.di Berlin-Brandenburg
Köpenicker Straße 30
10179 Berlin
Telefon: +49 (0)30 88 66 41 06
mail: info@agrexive.de

Breaking the Ice

Breaking the Ice ist eine gemeinnützige Organisation internationaler Ausrichtung, die von Einzelpersonen und Geschäftsleuten aus der ganzen Welt ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, Konflikte umzupolen und daraus Vertrauen und gegenseitigen Respekt zu schöpfen.
Jedes Jahr gibt es bei Breaking the Ice ein besonderes Event, das die Werte Hoffnung, Vertrauen und Harmonie vermitteln soll. Auch finden Multiplikatorenarbeit mit Jugendlichen und Begegnungstreffen statt.

Kontakt:
Breaking the Ice gGmbH
Walter-Benjamin-Platz 1
10629 Berlin
info@breakingtheice.org

Stiftung Zurückgeben

Die Stiftung ZURÜCKGEBEN fördert Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen jüdischer Herkunft oder jüdischen Glaubens, die in Deutschland leben. Sie tut dies im Wissen um die Zerstörung der Arbeitsmöglichkeiten von Juden und Jüdinnen während des Nationalsozialismus. Die Stiftung möchte damit zur Vielgestaltigkeit jüdischen Lebens in Deutschland beitragen.
Von der Entrechtung, Enteignung, Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bürgerinnen und Bürger in Europa profitierten viele Deutsche direkt oder indirekt. Diese Bereicherung wirkt weiter zum Vorteil der nächsten und übernächsten Generation. In vielen Familien wurde bis heute nicht darüber gesprochen.

Gerade die damals weit verbreitete und unspektakuläre Vorteilsnahme ist juristisch nicht zu fassen. Häufig sind die Geschädigten nicht bekannt. Die Stiftung bietet die Möglichkeit, unabhängig von Gesetzen und Fristen aus freien Stücken und symbolisch zurückzugeben. Dazu werden Projektzuschüsse und in Einzelfällen Stipendien an Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen vergeben.

Kontakt:
Stiftung ZURÜCKGEBEN
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
D-10405 Berlin
Tel.: +49 30 - 42 02 26 45
Fax: +49 30 - 42 02 33 30
info@stiftung-zurueckgeben.de

Flutlicht - Verein für antirassistische Fußballkultur

Aus der Selbstdarstellung:
Flutlicht e.V. wurde 2002 von Fußballfans unterschiedlicher Klubs, Journalisten und anderen als gemeinnütziger Verein gegründet, um Menschen aus verschiedenen Arbeitsebenen im Fußball zusammen zu bringen.

Aufgabe und Zweck von Flutlicht sind die gemeinnützige Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Des Weiteren steht Flutlicht für die Mobilisierung des öffentlichen Bewusstseins für Toleranz und Intergation sowie gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung im Fußball.
Dies soll insbesondere verwirklicht werden durch kulturelle Bildungs- und Dokumentationsarbeit, Informationskampagnen, Bildung eines Experten- und Referentenpools, Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit Migrantengruppen, internationalen Austausch und Networking.

Flutlicht ist Mitglied der Kerngruppe des europaweiten Netzwerks Football Against Racism in Europe (FARE), das für seine Arbeit in der Saison 2001/2002 den "UEFA Charity Cheque", 2002 den "Free Your Mind-Award" des Musiksenders MTV und 2003 den Jean-Kahn-Award des European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) der Europäischen Union verliehen bekam.

Aus der Zusammenarbeit mit der UEFA ging die 2003 UEFA-Konferenz "Unite Against Racism" in London hervor. Fußballverbände der UEFA-Mitgliedsländer und zahlreiche Vertreter europäischer Fußballvereine haben dort das "Handbuch für gute Verhaltensregeln. Vereint gegen Rassismus" beschlossen. Schon im Juni 2001 hatte die FIFA FARE-Vertreter als Redner nach Buenos Aires zum Außerordentlichen FIFA-Kongress gegen Rassismus eingeladen und eine weltweite Resolution verabschiedet.

Flutlicht war während der Fußball-Europameisterschaft 2004 Teil des UEFA-geförderten FARE-Programmes in Portugal und nahm an der europaweiten FARE-Aktionswoche 2004 teil. Seit 2004 ist Flutlicht Teil des FARE-Aktionsprogrammes, das von der UEFA unterstützt wird.

Kontakt:
Flutlicht - Verein für antirassistische Fußballkultur
Postfach 350934
D-10218 Berlin
Tel.: ++49.30.29352835
E-Mail: info@flutlicht.org