Flutlicht - Verein für antirassistische Fußballkultur

Aus der Selbstdarstellung:
Flutlicht e.V. wurde 2002 von Fußballfans unterschiedlicher Klubs, Journalisten und anderen als gemeinnütziger Verein gegründet, um Menschen aus verschiedenen Arbeitsebenen im Fußball zusammen zu bringen.

Aufgabe und Zweck von Flutlicht sind die gemeinnützige Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Des Weiteren steht Flutlicht für die Mobilisierung des öffentlichen Bewusstseins für Toleranz und Intergation sowie gegen Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung im Fußball.
Dies soll insbesondere verwirklicht werden durch kulturelle Bildungs- und Dokumentationsarbeit, Informationskampagnen, Bildung eines Experten- und Referentenpools, Öffentlichkeitsarbeit, Zusammenarbeit mit Migrantengruppen, internationalen Austausch und Networking.

Flutlicht ist Mitglied der Kerngruppe des europaweiten Netzwerks Football Against Racism in Europe (FARE), das für seine Arbeit in der Saison 2001/2002 den "UEFA Charity Cheque", 2002 den "Free Your Mind-Award" des Musiksenders MTV und 2003 den Jean-Kahn-Award des European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia (EUMC) der Europäischen Union verliehen bekam.

Aus der Zusammenarbeit mit der UEFA ging die 2003 UEFA-Konferenz "Unite Against Racism" in London hervor. Fußballverbände der UEFA-Mitgliedsländer und zahlreiche Vertreter europäischer Fußballvereine haben dort das "Handbuch für gute Verhaltensregeln. Vereint gegen Rassismus" beschlossen. Schon im Juni 2001 hatte die FIFA FARE-Vertreter als Redner nach Buenos Aires zum Außerordentlichen FIFA-Kongress gegen Rassismus eingeladen und eine weltweite Resolution verabschiedet.

Flutlicht war während der Fußball-Europameisterschaft 2004 Teil des UEFA-geförderten FARE-Programmes in Portugal und nahm an der europaweiten FARE-Aktionswoche 2004 teil. Seit 2004 ist Flutlicht Teil des FARE-Aktionsprogrammes, das von der UEFA unterstützt wird.

Kontakt:
Flutlicht - Verein für antirassistische Fußballkultur
Postfach 350934
D-10218 Berlin
Tel.: ++49.30.29352835
E-Mail: info@flutlicht.org

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Exit Deutschland

EXIT-Deutschland ist eine von Ex-Kriminaloberrat Bernd Wagner und Ex-Naziführer Ingo Hasselbach mit Hilfe der Amadeu Antonio Stiftung und der Freudenberg Stiftung gegründete Initiative, die seit Sommer 2000 für Aussteiger aus der rechtsradikalen Szene Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Die Initiative wird durch die stern - Aktion "Mut gegen rechte Gewalt" unterstützt.

EXIT-Deutschland verarbeitet Erfahrungen aus Deutschland, von Initiativen aus Schweden und Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und den USA.

Seit 2004 ist EXIT-Deutschland Bestandteil der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH. In dieser Trägerschaft wurde in EXIT-Deutschland eine Bestandaufnahme vorgenommen und die Ausstiegshilfe konkretisiert sowie die Angebote von EXIT insgesamt erweitert.

EXIT hilft Aussteigenden, neue Perspektiven außerhalb der rechtsradikalen Szene zu entwickeln.
Dabei vermittelt EXIT Kontakte und gibt praktische Hilfen. EXIT geht auf Fragen von Sicherheit, Soziales und der persönlichen Aufarbeitung ein. EXIT sagt auch was nicht möglich ist. EXIT bietet keine ökonomische und soziale Absicherung für ehemalige Rechtsradikale an und schützt nicht vor strafrechtlicher Verfolgung.

Menschen die von Rechtsradikalismus betroffen sind, wie Eltern und Menschen die sich für demokratische, menschenrechtliche Werte engagieren wollen, können sich an EXIT-Deutschland wenden. EXIT sucht Helferinnen und Helfer in allen Bundesländern. EXIT-Deutschland analysiert rechtsradikale Bestrebungen, klärt über rechtsradikale, demokratiefeindliche Bestrebungen auf, stellt Möglichkeiten demokratischen Handelns dar, berät Projekte und Institutionen.

EXIT arbeitet eng mit dem Zentrum Demokratische Kultur zusammen, das sich unter dem Dach der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH befindet.

Anschrift: EXIT-Deutschland, Postfach 040 324, 10062 Berlin

Telefon: 0171 / 713 64 52

Telefax: 01212 6888 66600
Mailadresse
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ELTERNSTÄRKEN

Die Initiative ELTERNSTÄRKEN wurde Ende diesen Jahres gegründet. Der Träger ist der seit 15 Jahren in der Jugendhilfe tätige Verein pad e.V. Gefördert wird das Projekt von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Soziales.
Wie der Name bereits verrät, stehen bei dieser Initiative die Eltern, Angehörigen und Freunde im Mittelpunkt des Interesses und der Hilfe. Oft empfinden jene problembewussten Eltern von rechtsextremen Kindern und Jugendlichen Scham. Sie haben das Gefühl dem Druck nicht mehr standhalten zu können und benötigen Hilfe.

ELTERNSTÄRKEN will genau hier ansetzen. Die Angehörigen sollen in ihrem Umgang mit dem eigenen Kind geschult und unterstützt werden. Dabei spielt die Vernetzung mit anderen Hilfsangeboten und Beratungsdiensten sowie die Schaffung eines längerfristigen, verlässlichen Angebots für Hilfe suchende Eltern eine große Rolle. Insgesamt baut die Arbeit der Initiative auf drei Säulen:

1. Die intensive Einzelberatung und Begleitung von Eltern, Angehörigen und Fremden.
2. Die Unterstützung von Selbsthilfegruppen und das Engagement von Eltern.
3. Der Ausbau von Kooperationen und die Fortbildung der Kooperationspartner.

Mit diesem umfassenden Ansatz ist eine kompetente Hilfe möglich. Sie können über folgende Daten Kontakt mit der Initiative aufnehmen:

Licht-Blicke ELTERNSTÄRKEN
Ahrenshooper Straße 7, 13051 Berlin
Tel.: 030/99 270 555
Fax.: 030/92 45 219
Email: lichtblicke-elternprojekt@gmx.de

Stiftung Bürger für Bürger – Impulse für die Bürgergesellschaft

Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie u.a. Egidius Braun, Peter Hahne oder Claudia Nolte gründeten 1997 die Stiftung Bürger für Bürger. Die Schirmherrschaft hat bis heute Bundespräsident a.D. Roman Herzog inne.
Ziel der Stiftung ist es ehrenamtliches Engagement in Deutschland zu fördern, zu stärken und zu bewerben. Dabei werden vor allem Interessierte, Ehrenamtliche, Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Kultur sowie die Medien angesprochen. Sie finden hier Informationen und Beratung rund um das Thema bürgerschaftliches Engagement.

Ein aktuelles Projekt der Stiftung beschäftigt sich mit der Integration von Aussiedlern und Migranten in Deutschland. Sechzehn Modellprojekte werden wissenschaftliche begleitet. Zusätzlich bietet die Stiftung Workshops, Seminare und Infoveranstaltungen im Rahmen des Projekts „Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei Spätaussiedlern“ an.

Kontakt:

Stiftung Bürger für Bürger
Friedrichstr. 94
10117 Berlin

Tel.: 030/ 243149-0
Fax: 030/ 243149-49
Email: info@buerger-fuer-buerger.de

Elterniniative gegen Rechts - Hilfe für Eltern von rechtsextremistisch orientierten Jugendlichen

Die Elterninitiative gehört dem Landesjugendamt Rheinland-Pfalz an. Sie hilft betroffenen Eltern mit einem Beratungstelefon, der Organisation von Selbsthilfegruppen und stellt ihnen Beratungsangebote durch Experten zur Seite.
Kontakt:
Elterninitiative gegen Rechts
Landesjugendamt Rheinland-Pfalz
Rheinallee 97-101
55118 Mainz

Beratungstelefon: 0631/ 967520
E-Mail: elterninitiative@lsjv.rlp.de