Exit Deutschland

EXIT-Deutschland ist eine von Ex-Kriminaloberrat Bernd Wagner und Ex-Naziführer Ingo Hasselbach mit Hilfe der Amadeu Antonio Stiftung und der Freudenberg Stiftung gegründete Initiative, die seit Sommer 2000 für Aussteiger aus der rechtsradikalen Szene Hilfe zur Selbsthilfe bietet. Die Initiative wird durch die stern - Aktion "Mut gegen rechte Gewalt" unterstützt.

EXIT-Deutschland verarbeitet Erfahrungen aus Deutschland, von Initiativen aus Schweden und Norwegen, der Schweiz, Großbritannien und den USA.

Seit 2004 ist EXIT-Deutschland Bestandteil der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH. In dieser Trägerschaft wurde in EXIT-Deutschland eine Bestandaufnahme vorgenommen und die Ausstiegshilfe konkretisiert sowie die Angebote von EXIT insgesamt erweitert.

EXIT hilft Aussteigenden, neue Perspektiven außerhalb der rechtsradikalen Szene zu entwickeln.
Dabei vermittelt EXIT Kontakte und gibt praktische Hilfen. EXIT geht auf Fragen von Sicherheit, Soziales und der persönlichen Aufarbeitung ein. EXIT sagt auch was nicht möglich ist. EXIT bietet keine ökonomische und soziale Absicherung für ehemalige Rechtsradikale an und schützt nicht vor strafrechtlicher Verfolgung.

Menschen die von Rechtsradikalismus betroffen sind, wie Eltern und Menschen die sich für demokratische, menschenrechtliche Werte engagieren wollen, können sich an EXIT-Deutschland wenden. EXIT sucht Helferinnen und Helfer in allen Bundesländern. EXIT-Deutschland analysiert rechtsradikale Bestrebungen, klärt über rechtsradikale, demokratiefeindliche Bestrebungen auf, stellt Möglichkeiten demokratischen Handelns dar, berät Projekte und Institutionen.

EXIT arbeitet eng mit dem Zentrum Demokratische Kultur zusammen, das sich unter dem Dach der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH befindet.

Anschrift: EXIT-Deutschland, Postfach 040 324, 10062 Berlin

Telefon: 0171 / 713 64 52

Telefax: 01212 6888 66600
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Die Initiative stand aus dem Eindruck heraus, dass zunehmende Ausländerfeindlichkeit im Parkstadion Schalke nicht hinnnehmbar sind. Schnell war die Idee geboren, eine Aktion „Schalker gegen Rassismus“ zu starten. Erste Aktionen bestanden aus dem Verteilen von Flugblättern, auf denen sich Spieler und Trainer gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit aussprachen.

Gemeinsames Flugblattverteilen in der Gelsenkirchener Innenstadt mit Büskens, Müller, Eigenrauch und dem jetzigen Torwart des Vereins aus der Nähe von Lüdenscheid schlossen sich an. Was damals so klein anfing, ist heute mit gut 420 Mitgliedern der zweitgrößte Schalke-Fanclub im Dachverband der Schalker Fan Clubs.

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Durch die Arbeit sollen Vorurteile abgebaut werden, außerdem werden Fans bundes- und europaweit vernetzt.

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Löwen-Fans gegen Rechts

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