Deutsche Rechtnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror (RGT)

Die Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinschaftlichen Engagement gegen Gewalt und Terror und zur Förderung des nationalen und globalen Rechtsfriedens ein. Der Ursprung der Gemeinschaftsstiftung sind die "Community Foundations" der USA.Trotz der Bedrohung unserer demokratischen Freiheit durch Gewalt und Terrorismus ist das Thema Rechtsbewusstseinsfinanzierung ein „Tabuthema“. Die RGT Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror bietet Finanzierungsmodelle zur langfristigen Sicherung von Aktionen und Hilfen gegen Gewalt und Terrorismus und zur Vertiefung des sozialen und zivilen Rechtsbewusstseins.
Aufgabe der RGT als Gemeinschaftsstiftung ist es, Mittel zu sammeln, zu bündeln und sie dann in Projekte gegen Gewalt und Terror zu investieren. Sie ist auf Dauer angelegt, kann trotzdem flexibel reagieren und ist unabhängig. Die Stiftung bündelt die Kräfte vieler Personen die ansonsten kleinere Stiftungen bei ungünstigstem Kosten-Nutzen-Verhältnis einrichten müssten.

Kontakt:
RGT Deutsche Rechtsnetzwerkstiftung gegen Gewalt und Terror
Groß-Zimmerner-Str. 36a
64807 Dieburg
E-Mail: rgt-stiftung@web.de

Weitere Artikel

Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V.

Der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte e.V. wurde 1990 in Köln gegründet und setzt sich für die Anerkennung und gerechte Entschädigung der NS-Verfolgten ein. Zu den Gründern des Verbandes gehören u.a. Interessenverbände der Opfer. Er ist überparteilich, unabhängig und für alle NS-Verfolgten sowie ihre Verbänden offen.
Die MitarbeiterInnen des Bundesverbandes

• beraten und informieren in Entschädigungsfragen,
• unterstützen Betroffene bei der Anerkennung und Durchsetzung ihrer Rechte auf Entschädigung,
• arbeiten für die Verbesserung der Lebenssituation der NS-Verfolgten und ihrer Angehörigen,
• setzen sich für bessere gesetzliche Regelungen im In- und Ausland ein,
• fördern und organisieren die Erforschung aller Aspekte nationalsozialistischer Verfolgung,
• stehen für die Entwicklung einer Gedenkkultur, die sich an den Erfahrungen der Überlebenden
orientiert.

In den vergangenen Jahren hat die Initiative mehr als 10.000 Opfer nationalsozialistischer Verfolgung dabei unterstützt, Entschädigung für ihr Leid zu erreichen. Neben der Beratung organisierte der Verband gemeinsam mit anderen Opferverbänden auch politische Kampagnen zur Verbesserung ihrer Lebenssituation. So erkämpften sie die Einrichtung eines Härtefonds für NS-Verfolgte in NRW (1992-94), die Entschädigung für die überlebenden Opfer der NS-Militärjustiz (1990 – 97) und organisierten die Kampagne „Gerechtigkeit für die Überlebenden des Holocaust in Mittel- und Osteuropa“ gemeinsam mit dem American Jewish Committee (1995 – 1998). Während dieser Zeit setzte sich die Initiative besonders dafür ein, dass auch die ehemaligen ZwangsarbeiterInnen nicht länger von Entschädigungen ausgeschlossen blieben. Mit dem Gesetz vom 2. August 2000 erkannte die Bundesregierung das Recht auf Entschädigung von Sklavenarbeit an und gründete gemeinsam mit Vertretern der deutschen Wirtschaft die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte E.V. ist eine von zwei Verfolgtenorganisation im 27-köpfigen Kuratorium und vertritt dort die Interessen der Opfer.

Kontakt:
BUNDESVERBAND INFORMATION & BERATUNG FÜR NS-VERFOLGTE e.V.
Holweiderstr. 13-15
51065 Köln

Telefon:
Zentrale: +49-(0)221-179294-0
Beratung: +49-(0)221-179294-17 (Di & Do: 10.00 - 12.00 Uhr)
Fax: +49-(0) 221-179294-29/-28
E-Mail: info{at}nsberatung.de

agOra

Ziele von agOra:
Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit für die Selbstorganisation und -artikulation von Menschen, die zu den Opfergruppen rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt gehören,

für die Stärkung der Opferperspektive in der öffentlichen Wahrnehmung,
für politische Forderungen, die sich aus der Arbeit mit Opfern rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt ergeben,

für eine Stabilisierung bzw. Ausweitung der Finanzierung von Beratungsstellen und die Schaffung weiterer Beratungsprojekte

für die Förderung des fachlichen Austausches der Mitglieder über die Situation von Opfern rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Kontakt:
agOra
c/o Reach Out
Köpenicker Str. 9
10997 Berlin
fon > 0160 78 34 996
mail > kontakt@agora-info.de

RAA-Opferberatung Sachsen

Die RAA-Opferberatung Sachsen arbeitet verteilt auf zwei Beratungsstellen in Dresden und Leipzig. Primäres Anliegen ist die Opferberatung. Dabei stehen auch der Schutz vor weiteren Gewalttaten und individuelle Unterstützung im Umgang mit Polizei und Justiz auf der Agenda.
Kontakt:
opferberatung.dresden{at}raa-sachsen.de
opferberatung.leipzig{at}raa-sachsen.de