Braune Standkundgebung

Von Andrea Röpke
14.02.2010 - Wegen des massiven zivilgesellschaftlichen Protests konnte der diesjährige „Trauermarsch“ in Dresden nicht stattfinden − die etwa 6400 Rechtsextremisten mussten sich vor dem Bahnhof mit Reden von Frank Rennicke und Björn Clemens begnügen. Auf der Rückreise randalierten Neonazis in mehreren Städten.

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28.02.2008 - Mehrere tausend Rechtextremisten beteiligten sich am diesjährigen „Trauermarsch“ in Dresden – von der NPD-Führungsspitze waren auffällig wenige Mitglieder anwesend.

„Gemeinschaft der Treuen“

16.11.2009 - Mit artigen Lobliedern huldigte die braune Szene dem verstorbenen Neonazi Jürgen Rieger − der Gedenkmarsch fand nur wenige hundert Meter entfernt vom Grab des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß in Wunsiedel statt.

Alibiveranstaltung

14.02.2011 - Zum Jahrestag der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 führte die braune Szene am Sonntag ihren „Traditionsmarsch“ durch – ein Großteil der NPD- und Kameradschaftsanhänger scheint sich aber für die Teilnahme an der „Großveranstaltung“ am kommenden Wochenende entschieden zu haben.

Brauner Spuk in Dresden

14.02.2012 -

Rund 2000 Neonazis waren zum „Trauermarsch“ in die Elbmetropole gekommen, darunter die NPD-Landtagsfraktionen aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern – die Abschlusskundgebung ging dann allerdings ohne einen Großteil der Demonstranten über die Bühne.