Wolfgang Gedeon

AfD-Rechtsausleger fühlen sich rehabilitiert

10.01.2018 -

Das Ausschlussverfahren gegen den baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon ist vom Tisch. Ein anderer zeitweise in Ungnade gefallener AfD-Abgeordneter darf wieder für seine Fraktion auftreten.

 

Südwest-AfD: Gedeons treue Freunde

20.11.2017 -

Wolfgang Gedeon hatte es übertrieben. Sein Antisemitismus hatte im vorigen Jahr selbst die ansonsten weit gesteckten Toleranzgrenzen der AfD überschritten. Die Fraktion im baden-württembergischen Landtag musste er verlassen. Seine Partei leitete ein Ausschlussverfahren ein. Doch in der AfD hat Gedeon nach wie vor gewichtige Helfer.

AfD-Politiker: „Merkels Tote“

28.12.2016 -

Hochrangige Vertreter der  „Alternative für Deutschland“ instrumentalisieren den schrecklichen Terroranschlag in Berlin für Attacken auf die Bundeskanzlerin – auch der vorgeblich „liberale“ Ko-Vorsitzende Meuthen gibt sein Plazet.

AfD-Rechtsaußen: „Parteipolitische Revolution“

27.09.2016 -

Der Thüringer Höcke zieht gegen einen „Putsch“ der Kanzlerin ins Feld. Parteisprecherin Frauke Petry will den Begriff „völkisch“ rehabilitiert sehen. Dass in einem solchen Umfeld Leute wie Wolfgang Gedeon und Kay Nerstheimer zu Landtagsabgeordneten werden können, erscheint eigentlich nur logisch – auch wenn es der AfD im Nachhinein peinlich ist.

Antisemit in der AfD

25.07.2016 -

Der nordhessische AfD-Kreistagsabgeordnete Gottfried Klasen hetzt im Internet gegen Juden – unter anderem.

AfD: Persönlich verfeindet – gemeinsam auf (Rechts-)Kurs

24.06.2016 -

Eine Vorsitzende, die in ihrem Vorstand fast allein steht; ein Vorsitzender, der sich Unterstützung am rechten Rand der Partei besorgt; eine Fraktion, die untersuchen lässt, ob Antisemitismus Antisemitismus ist; ein Fraktionschef mit gehörigem Drang zum Radikalen und einem ersten Karriereknick: Personell zeigt sich die AfD tief zerrissen. Den Drang nach rechts stellt aber niemand in Frage.

 

AfD: Unübersehbare Rechtsdrift

14.03.2016 -

Nach dem „Super-Wahlsonntag“ zählt die rechtspopulistische AfD weitere 61 Landtagabgeordnete. Von ihnen können mindestens zwei Dutzend zum rechten Flügel der Partei gerechnet werden. Im Schatten des AfD-Erfolgs blieben NPD, „Die Rechte“ und der „III. Weg“ in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ohne Chance.

Schützenhilfe für die AfD

08.03.2016 -

In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz macht eine Aktion von angeblich „besorgten Bürgern“ mit fremdenfeindlichen Plakaten und rassistischen Karikaturen sich für die AfD stark – die Zweifel an der Seriosität der AfD-Landtagskandidaten wachsen.

Zerstrittene AfD-Fraktion im Südwesten

31.10.2017 -

Der AfD-Landtagsabgeordnete Heinrich Fiechtner obsiegt über seine eigene Fraktion.

 

Wie hält es die AfD mit Rechtsextremen?

16.08.2017 -

Ja, in ihrer Partei gibt es Rechtsextreme, sagt AfD-Chefin Frauke Petry. Dafür will André Poggenburg, AfD-Fraktionsvorsitzender und Landeschef in Sachsen-Anhalt, nun Beweise sehen. Es ist ein neuer Höhepunkt im ewigen Machtkampf der Parteiflügel.

Inhalt abgleichen