Wolfgang Gedeon

AfD: Konsolidierter Rechtsruck

02.12.2019 -

Beim Bundesparteitag in Braunschweig hat die Partei einen neuen Vorstand gewählt. Wie erwartet, wurden Jörg Meuthen und Tino Chrupalla als Sprecher gewählt. Der Rechtsaußen-„Flügel“ sorgte aber dafür, dass nicht wenige Kandidaten scheiterten, die sich in der Vergangenheit als „gemäßigt“ geriert hatten.

AfD: Erodierte Abgrenzung

24.09.2019 -

Eine einfache Mehrheit der AfD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg will den umstrittenen Abgeordneten Wolfgang Gedeon wieder aufnehmen. Erforderlich wäre jedoch eine Zweidrittelmehrheit. Weil Gedeon draußen bleiben muss, verhindern die radikaleren AfD-Parlamentarier einer „gemäßigten“ Abgeordneten die Mitgliedschaft in der Fraktion.

Skurriles Treffen der AfD-Rechtsaußen

12.02.2019 -

Auf einer Veranstaltung im Schwarzwald beklagten AfD-Politiker/innen, die von Parteiausschlussverfahren betroffen sind, ihr Leid. Schirmherrin ist die AfD-Landtagsabgeordnete Christina Baum.

AfD-Fraktion setzt Landeschefin vor die Tür

05.12.2018 -

Selbst in den erbittert geführten AfD-internen Streitereien ist es ein Novum, wenn eine Landesvorsitzende derart abserviert wird: Doris von Sayn-Wittgenstein, Parteichefin in Schleswig-Holstein, fliegt aus der Kieler Landtagsfraktion. Auch in anderen Bundesländern sollen AfD-Mitglieder ausgeschlossen werden.

AfD: „Säuberungswelle“ mit großen Lücken

23.10.2018 -

In der AfD grassiert die Angst vor einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Einige Problemfälle sollen aus der Partei geworfen werden. Mit denen, die tatsächlich für den Rechtsdrall verantwortlich sind, legt man sich aber lieber nicht an.

Unabhängige AfD-Schiedsrichter?

31.01.2018 -

Die Schiedsgerichte haben bei der kontinuierlichen Rechtsentwicklung der AfD kräftig mitgewirkt. In Sachsen-Anhalt stellten sich Parteirichter aber jetzt dem AfD-Landeschef André Poggenburg in den Weg. Eine wüste Kampagne war die Folge.

 

AfD-Rechtsausleger fühlen sich rehabilitiert

10.01.2018 -

Das Ausschlussverfahren gegen den baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon ist vom Tisch. Ein anderer zeitweise in Ungnade gefallener AfD-Abgeordneter darf wieder für seine Fraktion auftreten.

 

Südwest-AfD: Gedeons treue Freunde

20.11.2017 -

Wolfgang Gedeon hatte es übertrieben. Sein Antisemitismus hatte im vorigen Jahr selbst die ansonsten weit gesteckten Toleranzgrenzen der AfD überschritten. Die Fraktion im baden-württembergischen Landtag musste er verlassen. Seine Partei leitete ein Ausschlussverfahren ein. Doch in der AfD hat Gedeon nach wie vor gewichtige Helfer.

AfD-Politiker: „Merkels Tote“

28.12.2016 -

Hochrangige Vertreter der  „Alternative für Deutschland“ instrumentalisieren den schrecklichen Terroranschlag in Berlin für Attacken auf die Bundeskanzlerin – auch der vorgeblich „liberale“ Ko-Vorsitzende Meuthen gibt sein Plazet.

AfD-Rechtsaußen: „Parteipolitische Revolution“

27.09.2016 -

Der Thüringer Höcke zieht gegen einen „Putsch“ der Kanzlerin ins Feld. Parteisprecherin Frauke Petry will den Begriff „völkisch“ rehabilitiert sehen. Dass in einem solchen Umfeld Leute wie Wolfgang Gedeon und Kay Nerstheimer zu Landtagsabgeordneten werden können, erscheint eigentlich nur logisch – auch wenn es der AfD im Nachhinein peinlich ist.

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