Trauermarsch

Umtriebige Szene im Weserbergland

01.09.2015 -

Nach dem Mordanschlag auf Flüchtlinge im niedersächsischen Salzhemmendorf (Kreis Hameln-Pyrmont) sitzen zwei Rechtsextremisten und eine Frau in Haft. Kurz nach der Tat sprach die Polizei von „keinen Erkenntnissen über eine gefestigte rechte Szene“ in der Region – ein üblicher Reflex im Weserbergland, wenn es um Neonazi-Strukturen geht.

Neonazi-„Gedenken“ in Weimar

09.02.2015 -

Nur die Hälfte der ursprünglichen Strecke konnten die Teilnehmer des braunen „Trauermarsches“ am Samstag in Weimar zurücklegen. Wegen zahlreicher Blockaden mussten die Neonazis nach der Hälfte den Weg zurück zum Anfangsort antreten.

Blockierte Neonazis

04.02.2014 -

Es waren einst die größten Demonstrationen von Neonazis in der Bundesrepublik Deutschland – in diesem Jahr wird es keinen „Trauermarsch“ in Dresden geben. Ob und wo eine stattdessen geplante stationäre Neonazi-Kundgebung stattfinden kann, ist noch nicht klar.

Rückzug aus Bad Nenndorf

05.08.2013 -

Niedersächsische Neonazis scheitern mit ihrem diesjährigen braunen „Trauermarsch“ an massivem Gegenprotest und zunehmendem Desinteresse des eigenen Lagers.

Blockiertes Gedenken

14.02.2013 -

In Dresden ist der vermeintliche „Trauermarsch“ der braunen  „Initiative gegen das Vergessen“ am 13. Februar weitgehend gescheitert.

Bröckelnde Front der NS-Nostalgiker

06.08.2012 -

Der alljährliche braune Aufmarsch im August in Bad Nenndorf stößt szeneintern offensichtlich auf zunehmend geringeres Interesse – vor Ort werden die knapp 500 Neonazis durch massiven zivilgesellschaftlichen Gegenprotest behindert.

Stelldichein von Holocaust-Leugnern

25.01.2017 -

Am 11. Februar soll in Dresden ein von einer „Volkstreuen Bürgerrechtsbewegung“ um den Neonazi Gerhard Ittner angemeldeter „Trauermarsch“ stattfinden.

Rechte Pilgerstätte Breitscheidplatz

17.01.2017 -

Extrem rechte Gruppen versuchen den Berliner Terroranschlag für rassistische Proteste zu instrumentalisieren. Bislang scheitern sie allerdings allesamt an geringen Teilnehmerzahlen.

„Trauermarsch“-Comeback in Dresden?

15.02.2016 -

Am Vorabend des 13. Februar, des eigentlichen Jahrestages der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten im letzten Kriegsjahr, zogen 550 bis 650 Neonazis durch Elbflorenz. Damit kamen deutlich mehr Teilnehmer als zunächst erwartet – aber auch weitaus weniger als zur Hochzeit der revisionistischen Proteste. Wie ist diese Demonstration einzuschätzen? (Der Text ist auf „Endstation.Rechts“ erschienen.)

„Brauner Wanderzirkus“

12.02.2016 -

Auch im zweiten Jahr seines Bestehens setzt das Thüringer Neonazi-Netzwerk „Thügida“ bei seinen Aktionen auf die bewusste Provokation. Am 20. April, dem Geburtstag von Adolf Hitler, soll in Jena ein Fackelmarsch stattfinden.

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