Tino Brandt

Die Fährte des Terror-Trios

20.02.2013 -

Keine NSU-Verbindungen nach Mecklenburg-Vorpommern: Innenminister Caffier legt im Landtag Bericht vor, der viele Spuren offen lässt. Im Berliner Untersuchungsausschuss spricht man von einer geringen Erkenntnislage im Nordosten. Die Generalbundesanwaltschaft ermittelt noch gegen 41 mögliche NSU-Unterstützer.

Früh ganz nah dran an der NSU

16.05.2012 -

Der Schäfer-Bericht offenbart in Bezug auf den „Nationalsozialistischen Untergrund“ unglaubliche Ermittlungspannen, mutwilliges Unterlassen und Inkompetenz der Behörden. Die eingesetzten Zielfahnder sollen quasi über die extrem rechten Strukturen und die Verbindungen des Terror-Trios in Thüringen nichts gewusst haben.

Die Rechtsterror-Truppe NSU und Franken

27.03.2012 -

Fünf der zehn Morde des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ wurden in Bayern begangen. Bereits 2006 erkundigten sich die damals ermittelnden Beamten der Soko Bosporus nach den führenden Neonazis im „Großraum Nürnberg“. Doch die Spuren verliefen im Sande.

Im Dienste zweier Herren

27.12.2011 -

In der rechtsextremen Szene sind hunderte V-Leute für die Verfassungsschutzämter von Bund und Ländern tätig. Zahlreiche Spitzel sind im Laufe der Jahrzehnte bereits aufgeflogen.

Gefährliche, sanfte Ideologinnen

18.11.2011 -

Frauen in der Neonazi-Szene sind nicht weniger gewalttätig und fanatisch als Männer – in den Medien werden sie häufig lediglich als Mitläuferinnen angesehen.

NSU: „Abgründiger Antisemitismus“

09.07.2018 -

Der rechtsterroristische „Nationalsozialistische Untergrund“ war auch militant antisemitisch. Auf der Listen des NSU fanden sich die Adressen von 233 jüdischen Einrichtungen, darunter Synagogen und Friedhöfe.

Rechtsblindheit beim Verfassungsschutz

14.11.2016 -

Abschalten, anschalten, abschalten: Die jüngste Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag gewährte seltene Einblick in die V-Mann Praxis der Verfassungsschützer. Teile ihrer Zeugenaussagen sorgten für blankes Entsetzen.

Was wusste die RNF-Frau?

05.03.2015 -

Der ehemalige Sänger des Liedermacher-Duos „Eichenlaub“ aus Jena hat am Mittwoch im NSU-Verfahren in München die baden-württembergische Vorsitzende des „Rings Nationaler Frauen“ (RNF) belastet.

Der NSU und die „Cui bono?“-Frage

21.11.2014 -

Beim NSU-Prozess in München hat die Aussage des Ex-V-Manns Kai D. weitere Fragen zur Rolle des Geheimdienstes beim Aufbau der Neonazi-Szene aufgeworfen. D. behauptet, er sei erst auf Anweisung des Verfassungsschutzes in die Szene eingestiegen. Für Freunde von Verschwörungen der nächste Beleg für die eigene Legende. Doch die haben alle einen massiven Schwachpunkt. Der Text ist auf publikative.org erschienen.

Rechtsterroristen im Visier

17.11.2014 -

Der Thüringer Verfassungsschutz wusste 1999 von den Plänen des späteren NSU-Trios, nach Südafrika zu flüchten. Er wusste ebenfalls, dass die Hauptangeklagte Beate Zschäpe über einen Anwalt in die Legalität zurückzukehren wollte. Unternommen haben die Verfassungsschützer nichts.

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