Tino Brandt

NSU: Spurensuche im Südwesten

04.11.2016 -

Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg hat seine Arbeit aufgenommen. Bei der Arbeit des Ausschusses sollten  die netzwerkartigen Verbindungen der rechten Szene im Umfeld des NSU, insbesondere die zur verbotenen FAP, stärker gewürdigt werden.

Verklärende Erinnerung an die Kolonialzeit in der rechten Szene

Rassistische Kolonial-Nostalgiker

06.10.2016 -

Dass der deutsche Kolonialismus vor über hundert Jahren in Afrika unzählige Menschenleben gefordert hat, ist heute beinahe vergessen. Rechtsextremisten hingegen erinnern sich gerne an die Kolonialzeit. Ihre Spur führt bis zum NSU.

NSU-Terror: ihre „Uwes“ waren's

10.12.2015 -

Im Münchner NSU-Verfahren hat die Hauptbeschuldigte Beate Zschäpe sich erstmals eingelassen. Eine Einlassung, die „unglaubwürdig“ und eine „Frechheit“ sei, so Nebenklagevertreter und Prozessbeobachter

Mauern im NSU-Prozess

06.05.2015 -

Im Münchner NSU-Verfahren scheint der Hauptbeschuldigten Beate Zschäpe nach zwei Jahren Verhandlung das Schweigen schwer zu fallen. Nebenkläger sehen die Kernanklage auch als bewiesen an.

Militante Zellen in Bayern?

12.11.2014 -

Diverse Zeugenaussagen belegen, dass es im Umfeld von „‘Blood&Honour‘-Franken“ bereits autonome Geheimgruppen gab.

Verschwiegene NSU-Pfade

19.06.2014 -

Der Draht eines NSU-Angeklagten zum einflussreichen Neonazi Thorsten Heise war intensiver als bisher bekannt. Eine niedersächsische JVA kontrollierte deren regen Briefverkehr. Zeitgleich ging 2000 auch Post aus Südafrika an Heise – von einem mit Haftbefehl gesuchtem Altnazi.

Verschwiegener bester Kamerad

09.01.2014 -

Im NSU-Verfahren geben Neonazi-Zeugen ungehindert die Ahnungslosen und gerieren sich als Aussteiger – so auch der Immobilienhändler Alexander S. Seine Aussagen sind mehr als zweifelhaft.

Alte Seilschaften

02.12.2013 -

Ralf Wohlleben, mutmaßlicher NSU-Waffenbeschaffer, darf im Hochsicherheitstrakt in München-Stadelheim einen früheren „Kameraden“ empfangen, bei dem in der Hoch-Zeit des „Thüringer Heimatschutzes“ ein großes Waffenarsenal sichergestellt worden war.

„Macher“ im Neonazi-Netzwerk

22.05.2013 -

Die umfangreiche Briefkorrespondenz von Uwe Mundlos offenbart ein neues Bild des NSU-Terroristen. Der war nicht nur militanter Kameradschaftsaktivist aus Jena, sondern verfügte bereits vor dem Abtauchen des Trios über bundesweiten Einfluss.

Spärliches Interesse am Terrorhelfer-Netzwerk?

30.03.2013 -

Unter den rund 370 vorläufig geladenen Zeugen zum NSU-Hauptverfahren sind nur wenige Neonazis – schon gar keine aus Sachsen.

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