Wer wählte warum die AfD in Niedersachsen?

Von Armin Pfahl-Traughber
18.10.2017 -

Die AfD-Wahlergebnisse liegen in den westdeutschen Bundesländern auf niedrigerem Niveau. Im Vergleich zur Bundestagswahl vor wenigen Wochen hat die rechtspopulistische Partei bei der Landtagswahl in Niedersachsen rund 45 Prozent ihrer Wählerschaft eingebüßt. Dies lässt darauf schließen, dass die AfD zumindest nicht auf dem hohen Bundestagswahlergebnis als etablierte Wahlpartei gelten kann.

Die AfD wurde weit überdurchschnittlich von den wirtschaftlich Unzufriedenen gewählt; (Screenshot)

Kostenpflichtiger Artikel

Sie müssen angemeldet sein.

Hier gelangen Sie zur Abonnement-Bestellung.

Weitere Artikel

AfD-Rechtsaußen: „Dem Stammtisch zuhören“

05.01.2015 -

Sie will die AfD noch deutlicher auf Rechtskurs bringen, hegt Sympathien für Parteifunktionäre mit einem Vorleben in extrem rechten Organisationen und bringt eine Menge Verständnis für Mitglieder auf, die unter Rassismusverdacht stehen: die „Patriotische Plattform“. Wenig überraschend: Auch bei HoGeSa und Pegida waren Plattform-Mitglieder fast von Beginn an mit von der Partie.

Wer wählte die AfD warum in Schleswig-Holstein?

19.05.2017 -

In den westdeutschen Ländern bewegen sich die AfD-Wahlergebnisse auf niedrigerem Niveau. Ihre Erfolge scheint sie besonders durch Mobilisierung der Unzufriedenen erzielen zu können.

 

AfD-Verband der Pannen und Skandale

03.01.2018 -

Niedersachsens AfD trifft sich voraussichtlich am zweiten Januar-Wochenende zum Parteitag. Die Mehrheit der Kreisverbände würde Landeschef Armin-Paul Hampel am liebsten ganz schnell loswerden. Doch der wehrt sich hartnäckig gegen einen vorzeitigen Abgang aus dem Amt.

Revisionistischer Zündler

31.01.2017 -

Die Dresdner Rede des AfD-Rechtsaußens Björn Höcke enthält Aussagen zur Delegitimation der bestehenden Demokratie und einer Geschichtsrevision im nationalistischen Sinne. Eine Analyse.