Verbotene Netzwerke weiter aktiv

Von Kai Budler
23.05.2017 -

Seit ihrer Gründung 1992 galt die Organisation „Combat 18“ als bewaffneter Arm des Neonazi-Netzwerks „Blood&Honour“. Trotz des Verbots in Deutschland im Jahr 2000 scheinen beide Gruppierungen unter anderem in Thüringen ihre Aktivitäten wieder fortzusetzen.

Taucht immer wieder im Zusammenhang mit Rechtsrock-Aktivitäten auf, die Neonazi-Immobilie „Gelbes Haus“ in Ballstädt; Photo: K.B.

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Neuer Ort für Thüringer Neonazis

23.11.2016 -

Vor dem Landgericht Erfurt wird seit einem Jahr gegen 15 Personen wegen eines brutalen Übergriffs auf die Feier einer Kirmesgesellschaft in Ballstädt verhandelt. Ausgangspunkt der Gewaltattacke war ein von Neonazis erworbenes Haus – nun haben Personen aus dieser Szene eine weitere Immobilie gekauft.

Rechtsrock am „Erfurter Kreuz“

18.02.2015 -

Auch ein Jahr nach dem brutalen Überfall von Neonazis auf eine Feier im thüringischen Ballstädt liegt noch keine Anklage der Staatsanwaltschaft vor. Ein Tatbeteiligter betätigt sich derweil als Veranstalter von braunen Konzerten.

„Hass gegen Andersdenkende“

07.01.2016 -

Seit Anfang Dezember 2015 verhandelt das Landgericht Erfurt den brutalen Überfall von Neonazis auf Mitglieder der Kirmesgesellschaft in Ballstädt im Landkreis Gotha im Februar 2014. In dem Prozess müssen sich 14 Männer und eine Frau zwischen 20 und 40 Jahren unter anderem wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung verantworten.

„Ballstädt-Prozess“: Ende unabsehbar

01.07.2016 -

Seit Dezember 2015 müssen sich vor dem Landgericht Erfurt 15 Neonazis unter anderem wegen gemeinschaftlicher schwerer Körperverletzung verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, an einem brutalen Überfall im thüringischen Ballstädt im Februar 2014 beteiligt gewesen zu sein.