Schlechte Karten für die NPD

Von Tomas Sager
04.03.2016 -

Eine Woche vor drei wichtigen Landtagswahlen steckt die NPD in einem Dilemma. Viele von denen, die zuletzt aus „Protest“ für die Partei gestimmt haben, dürften diesmal zur chancenreicheren AfD abwandern. Und der Teil ihrer Wählerschaft, der offen (neo-)nationalsozialistische Aussagen und (noch) militantere Sprüche erwartet, findet zumindest in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz bekenntnisfreudigere Alternativen auf den Wahlzetteln.

Konkurrenz für die NPD von allen Seiten (im Bild Parteichef Frank Franz (m.) vor dem Wahlkampf-LKW); © ts

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