Mauern im NSU-Prozess

Von Andreas Speit
06.05.2015 -

Im Münchner NSU-Verfahren scheint der Hauptbeschuldigten Beate Zschäpe nach zwei Jahren Verhandlung das Schweigen schwer zu fallen. Nebenkläger sehen die Kernanklage auch als bewiesen an.

Mutmaßlicher NSU-Unterstützer E. vor dem Gerichtsgebäude in München; Photo: Otto Belina

Kostenpflichtiger Artikel

Sie müssen angemeldet sein.

Hier gelangen Sie zur Abonnement-Bestellung.

Weitere Artikel

Spärliches Interesse am Terrorhelfer-Netzwerk?

30.03.2013 -

Unter den rund 370 vorläufig geladenen Zeugen zum NSU-Hauptverfahren sind nur wenige Neonazis – schon gar keine aus Sachsen.

NSU-Terror: ihre „Uwes“ waren's

10.12.2015 -

Im Münchner NSU-Verfahren hat die Hauptbeschuldigte Beate Zschäpe sich erstmals eingelassen. Eine Einlassung, die „unglaubwürdig“ und eine „Frechheit“ sei, so Nebenklagevertreter und Prozessbeobachter

NSU im Netz

18.02.2012 -

Das mutmaßliche Zwickauer Quartett war nicht isoliert. Auch nach dem Abtauchen und seit der Mordserie gab es immer Kontakte ins braune Milieu.

NSU-Aufklärung mit Lücken

24.04.2015 -

Die Zeugenbefragung im Münchner NSU-Prozess kommt schleppend voran – Neonazis wollen sich nicht erinnern können, Behördenmitarbeiter geben Informationen nur zögerlich preis.