Spuren in die Neonazi-Szene

Von Andrea Röpke
31.08.2015 -

Drei Tatverdächtige des Brandanschlags in Salzhemmendorf sitzen in Untersuchungshaft, gegen sie wird unter anderem wegen gemeinschaftlichen versuchten Mordes ermittelt.

Molotowcocktail auf bewohnte Flüchtlingsunterkunft: Symbol-Photo; Florian Carstens / pixelio.de

Kostenpflichtiger Artikel

Sie müssen angemeldet sein.

Hier gelangen Sie zur Abonnement-Bestellung.

Weitere Artikel

Umtriebige Szene im Weserbergland

01.09.2015 -

Nach dem Mordanschlag auf Flüchtlinge im niedersächsischen Salzhemmendorf (Kreis Hameln-Pyrmont) sitzen zwei Rechtsextremisten und eine Frau in Haft. Kurz nach der Tat sprach die Polizei von „keinen Erkenntnissen über eine gefestigte rechte Szene“ in der Region – ein üblicher Reflex im Weserbergland, wenn es um Neonazi-Strukturen geht.

„Dritte Halbzeit“

23.09.2010 - Die Neonazi-Hoolband „Kategorie C“ kündigt für Samstag ein Konzert im „Umkreis“ ihrer Heimatstadt Bremen an.

Prozessauftakt gegen Brandstifter

10.02.2016 -

In Hannover begann der Prozess gegen zwei Männer und eine Frau, die im August 2015 im niedersächsischen Salzhemmendorf einen Brandsatz auf eine bewohnte Flüchtlingsunterkunft warfen.

Hetze gegen Flüchtlinge und Kapitalismuskritik

30.09.2016 -

Die vom Verfassungsschutz in Hessen beobachtete rechtsextreme Szene umfasst unverändert 1310 Angehörige, von denen 400 als gewaltbereit eingestuft werden. Das geht aus dem zu Wochenbeginn vorgestellten Bericht der Behörde hervor.