Schüsse auf Flüchtlinge

19.11.2019 -

Schöningen – Die Polizei verdächtigt vier Männer im Alter zwischen 29 und 52 Jahren, im niedersächsischen Schöningen im Landkreis Helmstedt auf eine sechsköpfige Gruppe mit Leuchtmunition geschossen zu haben.

Flüchtlinge von der Elfenbeinküste mit Leuchtmunition beschossen; Photo (Symbol): Tim Reckmann / pixelio.de

Gegen das Quartett wird wegen versuchter schwerer Körperverletzung ermittelt. Demnach standen die Beschuldigten auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses im niedersächsischen Schöningen und schossen mit Leuchtmunition aus einer Schreckschusswaffe auf vier Flüchtlinge aus der Elfenbeinküste, darunter ein fünf Monate altes Kind. Die Schüsse verfehlten auch nur knapp einen 39-jährigen Mann aus Schöningen, der mit seiner Begleiterin zufällig in die Situation geriet.

Die Polizei erklärte, auch dank seines Eingreifens und dem seiner Begleiterin konnten sich alle sechs Personen in Sicherheit bringen. Die Polizei stellte die vier Männer noch in der Wohnung des Mehrfamilienhauses, die Ermittler „prüfen einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei Wolfsburg. (kb)

Erschienen in: Aktuelle Meldungen