Neonazi-Duo kommt ohne Verurteilung davon

Von Sebastian Lipp
11.07.2017 -

Die Beleidigung und Bedrohung eines Linken-Politikers durch bayerische Neonazis von einem Internetcafe aus ließ sich vor dem Amtsgericht Weißenburg nicht aufklären.

Freispruch und eine geringe Geldstrafe für die Angeklagten; Photo (Symbol): HHS / pixelio.de

Kostenpflichtiger Artikel

Sie müssen angemeldet sein.

Hier gelangen Sie zur Abonnement-Bestellung.

Weitere Artikel

Rechtsstreit um Neonazi-Immobilie

20.04.2018 -

Das Verbot des Neonazi-Netzwerks „Freies Netz Süd" beschäftigt erneut die Justiz. Im Juni muss das Verwaltungsgericht Bayreuth entscheiden, ob die begleitende Beschlagnahmung des Anwesens „Oberprex 47“ samt „Final-Resistance-Versand“ ebenfalls rechtmäßig war.

Neonazis ziehen vor Gericht

28.08.2014 -

Einen Monat nach dem Verbot des bayerischen Neonazi-Netzwerks „Freies Netz Süd“ will die Szene jetzt die Verbotsverfügung des Innenministeriums juristisch anfechten lassen.

Nazi-Propaganda als Livestream

09.02.2018 -

Unter dem Titel „Revolution auf Sendung“ produziert die Neonazi-Partei „Der III. Weg“ ein eigenes Webradio, das einmal monatlich ausgestrahlt wird. In Anlehnung an die beliebten Podcast-Formate soll auf diese Weise die eigene Ideologie verbreitet werden.

 

Konkurrierende braune Strukturen

07.08.2014 -

Seit Ende 2013 befindet sich Bayerns Neonazi-Szene im „Umbruch“. Geprägt ist diese Entwicklung von der Gründung neuer Parteien und einer Zersplitterung in der Münchner Szene.