Magere Resonanz für „Aufbruch Leverkusen“

07.09.2020 -

Leverkusen – Bescheidene rund 15 Personen haben am Samstag die Wählerinitiative „Aufbruch Leverkusen“ bei einer Wahlkampf-Demonstration unterstützt.

Trotz „namhafter Gäste“ nur wenig Zuspruch; (Screenshot)

Angekündigt worden waren zuvor für die Versammlung in Leverkusen „namhafte freiheitliche Politiker aus ganz Deutschland“. (bnr.de berichtete) Die Noch-Ratsfrau Susanne Kutzner begrüßte gegen Mittag die rund 15 Personen, „namhaften Gäste“ sowie den „internationalen Gast“, den in Deutschland lebenden Kopf von „Pegida“ in den Niederlanden, Edwin Wagensveld.

Neben Wagensveld als Redner sprach auch der ehemalige Chef der extrem rechten „Bürgerbewegung pro NRW“, Markus Beisicht, zu den wenigen Anhängern. Er tritt für die von ihm initiierte Vereinigung am 13. September zur Kommunalwahl als Oberbürgermeister-Kandidat in Leverkusen an. Eine Rede hielt ebenso der ehemalige AfD-Politiker André Poggenburg aus Sachsen-Anhalt. Zudem sprach Pietro Cerrone. Der Mann, dessen familiären Wurzeln in Italien liegen, ist Anhänger des ehemaligen italienischen Innenministers Matteo Salvini und einer von zwei Kandidaten von  „Aufbruch Leverkusen“ für die Wahl zum Integrationsrat.

Unter den rund 15 Teilnehmern waren am Samstag auch der Neonazi Alexander Kurth aus Ostdeutschland und der Kopf von „Pegida NRW“, Kevin S. aus Duisburg. Beisicht, der einst als Chef von „pro NRW“ selbst oder mit seiner Kleinpartei medial ungewöhnlich hohe Reichweite erzielte, ist heute fast bedeutungslos geworden. (mik)