„Endstufe“ gibt Geheimkonzert

29.11.2019 -

Die in Bremen ansässige Band will an unbekanntem Ort unter dem Motto „Nikolaus Aftershow Party“ aufspielen.

Die Bremer Combo „Endstufe“ ist doch weiter aktiv; (Screenshot)

„Endstufe“, Urgestein des Rechtsrocks, das bereits seit 1981 aktiv ist, will am 7. Dezember auftreten. Das Konzert ist unter dem Motto „Nikolaus Aftershow Party“ geplant. Zusammen mit den Hanseaten um Sänger Jens Brandt sollen noch „Brutal Attack“ aus Großbritannien sowie eine Combo namens „Devil’s Right Hand“ die Bühne betreten.

Letztere tragen den Namen eines Titels, der von der britischen Rechtsrock-Band „Klansmen“, ein Projekt des in der Neonazi-Szene Kultcharakter genießenden „Skrewdriver“-Sängers Ian Stuart Donaldson, gespielt wurde. „Devil’s Right Hand“ lautet auch der Name eines Ladengeschäfts in Zusammenhang mit dem Label Rebel Records in Cottbus.  „Brutal Attack“ mit Sänger Ken McLellan ist bereits seit Ende 1979 in Sachen Rechtsrock unterwegs und zählt mit zu den Pionieren der „Blood&Honour“-Bewegung. Die Briten zählen zu den Bands, die die Richtung „Rock Against Communism“ (RAC) initiiert haben.

Erstaunlich ist, dass „Endstufe“ nicht mehr im Bremer Verfassungsschutzbericht auftaucht. Zuletzt spielten Brandt & Co. am 28. September in Belgien. Die zuletzt wenigen Live-Auftritte sind auf der Homepage von „Endstufe“ nachzulesen – das anstehende Geheimkonzert, auf das bereits vor einigen Wochen hingewiesen wurde, findet dort noch keine Berücksichtigung. (hf)