Bizarre Meinungen zum NSU-Prozess

Von Fabian Jellonnek / Pit Reinesch
12.07.2018 -

Offizielle Aussagen von der AfD zum Ende des NSU-Verfahrens gibt es kaum. Dennoch finden sich von einigen Abgeordneten Stellungnahmen in den sozialen Netzwerken. Mitgefühl mit den Opfern bringt kaum ein AfD-Politiker auf. Ein einflussreiches Parteimitglied aus Baden-Württemberg tauscht stattdessen Nachrichten mit einem bekannten NSU-Unterstützer aus.

Für die Opfer und des NSU-Terrors zeigen AfDler wenig Mitgefühl; (Screenshot, Symbol)

Kostenpflichtiger Artikel

Sie müssen angemeldet sein.

Hier gelangen Sie zur Abonnement-Bestellung.

Weitere Artikel

Die „neue“ AfD: „Ganz liebe Menschen“ von rechtsaußen

27.07.2015 -

Der Südwesten der Republik galt lange als Hochburg der „Gemäßigten“ in der AfD. Nach dem Austritt der bisherigen Vorsitzenden in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, Bernd Kölmel und Uwe Zimmermann, driften beide Landesverbände kräftig nach rechts.

Wohlleben und die Tatwaffe

11.10.2013 -

Für die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Beate Zschäpe, lief die 17. Verhandlungswoche gut: Eine Belastungszeugin erwies sich als wenig glaubwürdig. Der Mitangeklagte Ralf Wohlleben jedoch wird durch die Aussagen von Carsten S. weiter belastet.

Kandel ist doch nicht überall

13.06.2018 -

Der Mordfall Susanna bestimmt bundesweit die Schlagzeilen. Die „Alternative für Deutschland“ instrumentalisiert die Ermordung der 14-jährigen Mainzerin für ihre politischen Zwecke. Beim Versuch die Stimmung auf die Straße zu tragen scheitern die Rechtspopulisten bislang jedoch: Nicht nur am Wetter, sondern auch an der eigenen Zerstrittenheit.

Wenig glaubwürdige Erinnerung

06.02.2014 -

Wenn Zeugen aus dem Umfeld des NSU-Trios vor Gericht erscheinen, ist große Geduld erforderlich. Denn immer wieder berufen sie sich auf Gedächtnislücken. So auch André K., der den Untergetauchten gefälschte Pässe besorgen sollte.