April 2010

Der Blick nach Rechts erschien bis 2010 als ePaper bzw. gedruckte Ausgabe. Seit 2010 erscheint der Blick nach Rechts ausschließlich online. Hier können Sie unsere Ausgaben bis 2010 recherchieren.

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Wechsel der Kontaktperson

30.04.2010 - Neonazi aus dem Umfeld der „Bandidos“ gibt Zuständigkeit für so genannte „Polenschlüssel“ ab – die Dienstleistung firmierte ursprünglich unter der Adresse des „Club 88“ in Neumünster.

Kräfteverschleiß

30.04.2010 - Die DVU ist zwischen zwei Flügeln zerrissen, mehrere Landesverbände wollen den Parteichef Matthias Faust los werden - mitten drin im Getümmel agiert der Neonazi Christian Worch.

Neue Schlosseigentümer

29.04.2010 - Neonazis haben die Kaufsumme für das alte Wasserschloss Trebnitz in Sachsen-Anhalt bezahlt – das Anwesen wird bereits als Treffpunkt der braunen Szene genutzt.

Schlag gegen Rockergangs

29.04.2010 - Schleswig-Holstein verbietet lokale Motorradclubs der „Hell’s Angels“ und „Bandidos“ – letztere werden auch von Neonazis um den früheren NPD-Landsvorsitzenden Peter Borchert unterstützt.

Roeder als reisender Missionar

28.04.2010 - Der spanische Buchhändler Pedro Varela bietet Vortragsreihen mit rechtsextremen Referenten aus aller Welt auf DVD an.

„Kreuzzug“ oder Internet-Chat

27.04.2010 - Im Landtagswahlkampf will die NPD der Rechtsaußen-Konkurrenz von „pro NRW“ nicht alleine das Feld und die Schlagzeilen überlassen – für beide Parteien dürfte es darum gehen, am Wahlabend die Nase vorn zu haben und mit mehr als ein Prozent an die staatlichen Gelder zu kommen.

Pressefest im Ferienlager

23.04.2010 - Die braune Szene führt ihre Events zunehmend auf Privatgrund oder unter dem Deckmantel einer „Privatveranstaltung“ durch.

Einschlägige Referenten

22.04.2010 - Die rechtsklerikale Priesterbruderschaft St. Pius ist wieder in die Schlagzeilen geraten.

Heraus zum „Tag der deutschen Arbeit“

21.04.2010 - Das braune Spektrum will am 1. Mai neben Berlin und möglicherweise Schweinfurt unter anderem noch in Erfurt, Zwickau, Hoyerswerda, Rostock und Solingen demonstrieren – der tausendfache „Anmeldesenf“ stößt szeneintern bei den Gegnern des dezentralen Aufmarschkonzepts auf heftige Kritik.

Bedrohliche „Grüße“

20.04.2010 - NPD setzt Belohnung aus für die Ergreifung eines Steinewerfers aus dem linken Spektrum – Gegendemonstranten erhalten einschüchternd wirkende Schreiben.

Rechtspopulistischer Klüngel

20.04.2010 - Solidaritätskundgebung für den umstrittenen Niederländer Geert Wilders in Berlin.

„Islamkritische“ Bündnispartner

19.04.2010 - Auch die „pro“-Truppe sucht die Annäherung an Russlanddeutsche.

Für Differenzierung in der Vorurteilsforschung

16.04.2010 - Antisemitismus und „Islamophobie“ sind problematische Vergleichskategorien und liegen dazu auf unterschiedlichen Ebenen – zur Debatte über eine inhaltlich schiefe Begriffsverwendung.

Wachablösung

13.04.2010 - Jean Marie Le Pen wird im Januar kommenden Jahres vermutlich von seinem Amt als Parteivorsitzender des Front National zurücktreten. Als aussichtsreichste Kandidatin für die Nachfolge gilt Tochter Marine Le Pen.

Seriöse Mannschaft

12.04.2010 - Gleich mehrere Kandidaten von „pro NRW“ zur Landtagswahl weisen Verbindungen zum braunen Spektrum auf.

Festung Grevesmühlen

12.04.2010 - In ihrem neuen Zentrum feiert sich die NPD an dem einen Tag als engagierte „Bürgerpartei – am nächsten Tag wird das Gelände verbarrikadiert, der „Bundesordnungsdienst“ tagt konspirativ.

Unheilvolle Verbindungen

09.04.2010 - Aktivisten aus der Neonaziszene suchen zunehmend die Nähe zu Rockergruppierungen wie Bandidos oder Hell’s Angels und sind zum Teil selbst in deren Netzwerk involviert.

„Radikale Änderungen“

09.04.2010 - Dem rechten Lager dürften bei den ungarischen Parlamentswahlen die überwältigende Mehrheit der Wählerstimmen zufließen. Die rechtsextreme Partei Jobbik könnte einen Stimmenanteil von bis zu 20 Prozent erzielen.

Ungeliebte „Drecksarbeit“

08.04.2010 - Die Justiz hätte bei Martin Sandberger zuletzt wenigstens versuchen sollen, das Recht sprechen zu lassen. Am 30. März ist der mutmaßliche NS-Massenmörder verstorben.

„Schaumschläger“ und „Halbtote“

07.04.2010 - Fünf Parteien der extremen Rechten konkurrieren bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen um ein schmales Stück vom Wählerstimmkuchen – ernsthafte Chancen werden am 9. Mai auch der „pro“-Truppe und der NPD nicht eingeräumt.